Zoomobjektiv versus Festbrennweite

Geht es um das Thema Fotografie, treffen oft Welten aufeinander. Digital gegen analog, Spiegelreflex oder kompakt, aufwändiger Filter oder puristisches Schwarz-Weiß. Eines der ältesten Streitthemen beim Fotografieren lautet: Festbrennweite oder Zoomobjektiv.

Zoomobjektiv versus Festbrennweite
Foto: kinemero/iStock

Eines ist klar: Geht es um die Statistik, hat das Zoomobjektiv schon gewonnen. Fast alle modernen Spiegelreflexkameras werden heutzutage mit praktischen Zoomobjektiven verkauft. Kein Wunder schließlich spricht tatsächlich eine Menge dafür. Der größte Pluspunkt ist sicher die Bequemlichkeit. Ist  man mit dem Bildausschnitt nicht zufrieden, wird er ganz einfach mit einer Drehung am Zoomring passend gemacht. Zudem kommt  man um den Kauf verschiedener Festbrennweiten herum, was nicht nur bares Geld spart, sondern auch das Gewicht der Fotoausrüstung positiv beeinflusst. Last, but not least, eignen sich zoombare Objektive nicht nur hervorragend für die Sportfotografie, sondern so gut wie alle beweglichen Motive.

Die Vor- und Nachteile der verschiedenen Objektiv-Arten.
Foto: Talha_shahzad_photography/iStock

Wenn die feste Brennweite zum Vorteil wird

Doch auch Festbrennweiten haben ihre Vorteile. Der Größte liegt sicher in der im direkten Vergleich deutlich höheren Lichtstärke. Das ermöglicht gestochen scharfe Fotos bei schlechteren Lichtbedingungen. Zudem schult es den Fotografen darin, sich mehr Gedanken bei der Bildgestaltung zu machen. So ist es beispielsweise möglich, bei offener Blende die Tiefenschärfe als stilistisches Mittel zu nutzen, also den Fokus bewusst auf einen bestimmten Teil des Bildes zu legen und den Rest unscharf verschwimmen zu lassen.

Unterm Strich haben natürlich beide Objektivtypen ihre Daseinsberechtigung. Was
Foto: deepblue4you/iStock

Eine Frage des Typs

Unterm Strich haben natürlich beide Objektivtypen ihre Daseinsberechtigung. Was nutzt eine Festbrennweite, wenn man damit in schnellen Situationen nicht rasch genug reagieren kann? Im Gegenzug kann man auch mit einer fixen Brennweite recht flexibel arbeiten. Man muss sich dafür nur ein paar Schritte bewegen.

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