Pollen: Diese Technik hilft Allergikern

Wenn im Frühling die Natur blüht, lassen sich Symptome wie tränende Augen und Niesanfälle mit der geeigneten Technik lindern. Hier eine Übersicht.

Pollen können die Nasen- und Augenschleimhäute beeinträchtigen.
Foto: mammuth/iStock

Hilfe durch Technik

Die Winter werden wärmer, damit beginnt auch die Pollensaison früher als in den letzten Jahren. Hasel und Erle sind die ersten Vorboten, die bei empfindlichen Menschen bereits unangenehme Symptome wie gerötete Augen, Hustenreiz oder Schnupfen auslösen. Linderung können technische Hilfsmittel bringen. 

Luftreiniger

Der „Pure Cool Link“ von Dyson ist mit einem HEPA-Filter („High Efficiency Particulate Air Filter“) mit Aktivkohleschicht ausgestattet, der 99,95 % der Allergene aufnehmen kann. Sensoren messen beständig die Qualität der Raumluft und passen die Reinigung dynamisch an. Der Turm ist dank Kipp- und Drehfunktion flexibel einsetzbar. In kleineren Räumen (bis 15 m²) leistet der „Beurer LR 200“ wertvolle Dienste. Er liefert auf Knopfdruck eine höhere Filterleistung dank seiner „Ionen-Funktion“ und kann auch Tierhaare erfassen. Der „Philips AC 2887/10“ vertraut auf die „AreaSense“-Technologie, die auch kleinste Verunreinigungen erkennen und beseitigen kann. Auch hier ist ein HEPA-Filter mit an Bord.

Video - Dyson

Luftwäscher

Der „Venta LW 15“ filtert die Pollen mit reinem Wasser. Im Inneren des Geräts wird die Raumluft über ein spezielles Plattensystem geleitet, das die Schadstoffe aufnimmt. Dann gibt der Luftwäscher die gereinigte und zugleich befeuchtete Luft wieder in den Raum ab. Laut Hersteller lassen sich damit selbst kleinste Partikel bis 10 µm filtern.

Video - Venta

HEPA-Filter im Staubsauger

Pollen, die sich an Gardinen, den Möbeln und im Teppich ablagern, einzusaugen, ist eine gute Idee. Dabei sollte man sicherstellen, dass der Staubsauger auch mit HEPA-Filtern ausgestattet ist, der die Schadstoffe über die Lüftung nicht wieder in den Raum abgibt. Tipp: Allergiker sollten nach Möglichkeit die Bodenreinigung an Familie oder Freunde abgeben, um einer potenziellen Belastung komplett aus dem Weg zu gehen.

Technik kann Symptome von Pollen-Allergikern lindern.
Foto: Charday Penn/iStock

Das richtige Verhalten

Um die Heuschnupfen-Symptome zu lindern, können sich Allergiker zudem mit einigen Verhaltensregeln schützen.

  • Möglichst wenig im Freien aufhalten. Wenn man von draußen kommt, die Kleidung wechseln, um die daran anhaftenden Pollen nicht in die Wohnräume zu tragen.
  • Kleidung öfter waschen und häufiger duschen, um Pollen möglichst vom Körper fernzuhalten.
  • Wer nach draußen geht, kann mit Sonnenbrillen und Hüten oder Kappen für einen gewissen Schutz sorgen.
  • Wäsche nicht im Freien trocknen. Auch dort können sich Pollen auf den Textilien niederlassen und für Reizungen sorgen.
  • Allergiker können auch unter sogenannten Kreuzallergien, die durch Nahrungsmittel hervorgerufen werden, deren Allergene jenen der Pollen ähneln, leiden. Generell hilft es, sich Histamin-arm zu ernähren und z. B. auf geräuchertes Fleisch, Schokolade oder reifen Käse zu verzichten. Auch Alkohol und Zigaretten sind tabu.
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