Wie funktioniert ein E-Bike?

Welche Technik steckt eigentlich in einem E-Bike oder Pedelec? Wir klären auf, wie das Elektro-Rad läuft.

Das E-Bike ER 1804 von Fischer.
Foto: Fischer

Was ist ein E-Bike?

Sogenannte Pedelecs – der Fachbegriff für das, was die meisten unter einem E-Bike verstehen – sind Fahrräder mit einem elektrischen Zusatzantrieb, der die eigene Muskel- mit Elektrokraft unterstützt. Das Herzstück ist ein Elektromotor, der von einem Akku betrieben wird. Dieser „schießt“ auf Wunsch bis zu 300 % der eigenen Leistung zu. Moderne Bikes verfügen über drei oder vier Gänge, mit welchen das Level der Unterstützung bestimmt werden kann, z. B. beim „FISCHER ER 1804“.

Radfahren mit Unterstützung vom Elektromotor.
Foto: Aleksandar Nakic/iStock

So funktioniert’s

Der Motor schaltet sich zu, sobald die Steuerelektronik über Sensoren das Signal dazu erhält. Einer registriert die Drehbewegung der Pedale, ein weiterer die Kraft, die auf sie ausgeübt wird. Ein dritter Sensor ermittelt indes die aktuelle Fahrgeschwindigkeit. Aus den drei Werten berechnet das Motormanagement, mit wie viel Kraft der Motor den Radfahrer unterstützen muss.

Hier steckt die Power

Es gibt drei verschiedene Antriebsarten: im Hinterrad, im Vorderrad oder ein Motor im Tretlagerbereich, also im mittleren Teil des Fahrrads. Die mittlerweile gängigste Art ist die letztgenannte, denn diese Anordnung bietet viele Vorteile, u. a. eine ausgewogene Gewichtsverteilung. Erkennbar ist ein sogenannter Mittelmotorantrieb am Fahrradrahmen, da der Motorblock dort integriert werden muss.

Modernes E-Mountainbike.
Foto: amriphoto/iStock

Das Herzstück

Energiequelle ist ein Akku, der entweder am Gepäckträger oder im Rahmen verbaut wird. Dieser bestimmt – zusammen mit der selbst erbrachten Tretleistung und des Gewichts des Fahrrads – die Reichweite. Als Richtwert bei modernen Pedelecs gelten bei einer durchschnittlichen Fahrweise 80 bis 100 Kilometer.

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