Smartphones setzen auf Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz, alternative Realität, elektronische Helfer. Unser Alltag wird immer mehr von moderner Hochleistungselektronik unterstützt. Die Prozessoren der beiden Top-Smartphones iPhone X und Huawei „Mate10 Pro“ bestätigen das. „Machine Learning“ lautet das Stichwort.

Wie das iPhone X und Huawei „Mate10 Pro“ auf Künstliche Intelligenz setzen.
Bild: Huawei

iPhone X und die Neural Engine

Der im iPhone X verbaute „A11 Bionic“-Chip kann bis zu 600 Milliarden Berechnungen pro Sekunde durchführen. Diese unglaubliche Power nutzt Apple für Features wie AR (Augmented Reality), intelligente Foto- und Videofunktionen und „Face ID“ (Entsperren durch Gesichtserkennung). AR ist ein Ergänzen der Realität um virtuelle Elemente. Der Clue: Die „Neural Engine“ kann lernen. Beim „Machine Learning“ lernt die Software des Geräts den Benutzer besser kennen. So kann das iPhone auch dann entsperrt werden, wenn man eine Brille trägt oder einen Hut aufhat. Außerdem kann die Kamera das Fotomotiv bereits vor der Aufnahme erkennen und das Bild dementsprechend optimieren.

Der Kirin 970 mit Neural Processing Unit

Im Inneren des aktuellsten Flaggschiffes von Huawei arbeitet der neue HiSilicon „Kirin 970“-Prozessor. Neben einer CPU und GPU ist auch eine NPU (Neural Processing Unit) auf dem Chip verbaut, die für Aufgaben im Bereich der Künstlichen Intelligenz verantwortlich ist. Im Idealfall arbeitet das System im Hintergrund so, dass der User davon nichts mitbekommt. Auffallen soll nur, dass manches besonders leicht und gut funktioniert. Statt manuelle Bildoptimierung anwenden zu müssen, erkennt das Smartphone das Motiv vor der Kamera und wählt den passenden Filter automatisch. Die einzelnen Tiefenebenen des Bildes werden besser erkannt und unterschieden. Aber nicht nur bei der Kamera kommt die NPU zum Einsatz. Das System erkennt die Stimme des Nutzers und kann mit der Zeit störende Nebengeräusche bei Telefonaten und Sprachaufnahmen herausfiltern.

News