„watchOS 3“: So gut wird die „Apple Watch“ in Kürze

Man übertreibt nicht, wenn man behauptet, dass das neue Update für Apples Handgelenks-Computer alles besser macht. Diese 5 Features erheben das Wearable ab Herbst zur Top-Smartwatch:

Schnellere Bedienung und Fokus auf Fitness: "watchOS3" kommt im Herbst
Foto: Apple

1. Dock statt Karussell

Eine der größten Änderungen mit „watchOS 3“ ist das de-facto-Ende des Karussells. Kleine Symbole haben das Öffnen der richtigen App manchmal zum Glücksspiel gemacht. Wer sich an das Karussell gewöhnt hat und nicht darauf verzichten will, darf es noch benutzen. Der neue Standard auf der „Apple Watch“ wird jedoch das Dock. Hier können Lieblings-Erweiterungen gespeichert und schnell wieder aufgerufen werden. Auch die zuletzt geöffneten Apps tauchen im Dock auf und erlauben so schnelleren Zugriff.

2. Mehr Nutzen, weniger Warten

Neben einfacherem Zugang zu den Apps lassen sich die kleinen Programme mit dem neuen Betriebssystem auch schneller starten. Maximal zwei Sekunden soll das Öffnen einer Applikation mit „watchOS 3“ dauern. Das lange Warten, bis gewisse Funktionen – vor allem Erweiterungen, die nicht von Apple selbst stammen – geöffnet werden, dürfte der Vergangenheit angehören.

3 verschiedene Programme laufen auf verschiedenen Apple Watches
Foto: Apple

3. Das „Watch Face“ im Fokus

Neben dem Dock sollen auch die neuen „Watch Faces“ zur Vereinfachung der Bedienung dienen. Die Screens lassen sich nun einfach mit einem Wisch nach links oder rechts wechseln. Nach Mickey darf nun auch Minnie Mouse ihr Debut auf der „Apple Watch“ feiern. Sportlich Aktive dürfen sich über das neue „Activity Watch Face“ freuen, welches das tägliche Bewegungspensum aufzeichnet und anzeigt.

4. Gesünder leben mit dem Wearable

„watchOS 3“ legt einen besonderen Fokus auf den Gesundheitsaspekt der Smartwatch. Die Daten des oben erwähnten „Activity Watch Faces“ lassen sich teilen: So kann man leicht Freunde motivieren, sich selbst anspornen lassen oder auch ein bisschen mit den eigenen Errungenschaften prahlen. Eine Fitness-Applikation, die speziell auf Rollstuhlfahrer abzielt, macht das Wearable zum Fitness-Gerät für jedermann.

Ein Mann im Rollstuhl mit der "Time to Roll"-App auf der "Apple-Watch"
Foto: Apple

5. Durchatmen mit „Breathe“

Um richtig zu entspannen – oder zumindest Stress zu verringern – muss man nicht gleich die Yoga-Matte auspacken. Ein paar tiefe Atemzüge reichen oft, um das Aufregungslevel auf ein erträgliches Maß zu reduzieren. Die neue App „Breathe“ hilft dabei, richtig zu atmen, um Körper und Geist zu beruhigen. Wer will, kann einen Reminder setzen, um sich jeden Tag Zeit fürs Durchatmen zu nehmen.

Eine Apple Watch mit der App "Breathe"
Foto: Apple

Fazit

Alles in allem baut das neue Betriebssystem auf die Stärken der „Apple Watch“ auf und rechnet mit den Schwächen in der Handhabung ab. Die Smartwatch erscheint mit dem Update kompletter, als sie jemals war, und Apple scheint nun zu wissen, wie man das Handgelenks-Wearable am besten bedient.

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