Wasserdichte Tracker: Das müssen Sie wissen

Welches Wearable brauchen Schwimmer und Taucher? Worauf müssen Wassersportler beim Kauf von Fitnesstrackern und Smartwatches achten? Das sind die wichtigsten Features.

Schnorcheln mit wasserdichtem Tracker.
Foto: sergio kumer/iStock

Die Must-haves

Was ein Tracker zum Schwimmen und Tauchen können muss? Ideal sind natürlich Wearables, die auch im Wasser die Herzfrequenz und den Kalorienverbrauch messen sowie die zurückgelegte Strecke bzw. geschwommenen Bahnen verfolgen. Die „fenix 5“ von Garmin hat beispielsweise ein eigenes Aktivitätsprofil fürs Schwimmtraining. So können Wassersportler auch im nassen Element ihre Aktivitäten tracken. Empfehlenswert für eine akkurate Messung ist ein zusätzlicher Brustgurt, wie beispielsweise „Tri“ von Garmin.

Die Smartwatch „fenix 5“ von Garmin

Wasserdicht?

Am wichtigsten ist aber, dass der Tracker wasserdicht ist. Viele Smartwatch-, Fitnesstracker- und Sportuhr-Modelle sind zwar wasserfest, aber nicht fürs Schwimmen und Tauchen geeignet. Sie vertragen Regen, Spritzwasser oder beispielsweise eine Dusche, können aber nicht im See, Pool oder Meer getragen werden. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass nicht alle Gadgets für jede Art von Wasser gerüstet sind. Manche vertragen beispielsweise keine Pool-Chemikalien, andere kein Salz. Beachten Sie hier unbedingt die Angaben in der Gebrauchsanleitung.

Wasserdichter Tracker.
Foto: piola666/iStock

Die Bezeichnungen

Grundsätzlich gelten natürlich die Herstellerangaben, die jedoch unterschiedlich ausfallen können.

  • Gibt es keine Kennzeichnung, können Benutzer davon ausgehen, dass das Gadget nicht gegen das Eindringen von Wasser geschützt ist.
     
  • „Water resistant“ bedeutet z. B. Schutz vor Spritzwasser, „water proof“ bedeutet wasserdicht.  
     
  • Die meisten Firmen geben den Schutz in ATM (Atmosphären) oder bar an:
    • 3 ATM/bar heißt Schutz gegen Wasserspritzer und beim Duschen.
    • 5 ATM/bar schützt z. B. beim Schwimmen, Schnorcheln und Tauchen (bis 50 Meter Tiefe).
    • 10 ATM/bar kann für Tauchgänge bis 100 Meter Tiefe benutzt werden. 
    • Mit 20 ATM/bar kann das Wearable auch bei Wassersportarten mit hohen Geschwindigkeiten (wie z. B. Wasserski) und Tauchgängen bis zu 200 Meter Tiefe eingesetzt werden.
       
  • Wird der Schutz als IP-Code („International Protection“) angegeben, sollte dieser zumindest IPX8 sein, wenn man damit schwimmen möchte.
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