Vinyl-Klassiker: „No Code“ von Pearl Jam

Saturn Technews im Vinyl-Fieber: In regelmäßigen Abständen stellt die Redaktion Meisterwerke auf Vinyl vor, die man als Musik-Fan haben sollte. Diese Folge widmet sich dem Album „No Code“ von Pearl Jam.

No Code von Pearl Jam
Foto: Content Creation GmbH

Zum Album

„No Code“ ist das vierte Album der Alternativ Rock und Grunge-Band Pearl Jam. Das Album erschien am 27. August 1996 und feiert somit sein 20-jähriges Jubiläum. Die LP nimmt musikalisch weiter Abstand vom abflauenden Grunge-Genre. Auf der Platte befinden sich 13 Songs mit einer Laufzeit von insgesamt 49 Minuten und 37 Sekunden.

No Code von Pearl Jam
Foto: Content Creation GmbH

Zur Entstehung

Wir schreiben das Jahr 1996. Grunge ist tot: Zumindest der Höhepunkt des „Seattle-Sounds“ ist überschritten. Zwei große Namen des Genres sind durch Schicksalsschläge inaktiv geworden. Nirvana durch den Tod Kurt Cobaines, Alice In Chains durch die anhaltenden Drogenprobleme des Frontmanns Layne Staley. Im Fahrwasser dieser Ereignisse distanziert sich auch die legendäre Band Pearl Jam langsam vom Grunge.

No Code von Pearl Jam
Foto: Content Creation GmbH
No Code von Pearl Jam
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Zum Artwork

Zum 20-jährigen Jubiläum wurde „No Code“ wieder auf 140g Vinyl veröffentlicht. Die Platte stellt ein getreues Abbild zum Original dar, bis hin zu den Polaroid-Postkarten, die sich mit Gatefold befinden. Auf der Rückseite der Fotos findet man die Liedtexte und deren Autoren. Es gibt insgesamt 13 solcher Polaroids, allerdings sind nur neun in einer Packung erhalten.  Zur Komplettierung musste man sich also vier weitere entweder durch Tausch oder Kauf beschaffen. Auf dem Cover befinden sich insgesamt 156 Polaroid-Fotos, die aus der Ferne betrachten einen Augapfel in einem Dreieck darstellen.

No Code von Pearl Jam
Foto: Content Creation GmbH
No Code von Pearl Jam
Foto: Content Creation GmbH

Zu den Songs

„No Code“ war ein bewusster Schritt weg vom polierten Studio-Sound hin zu einem natürlicheren Erlebnis. Östliche Einflüsse wie in „Who You Are“ oder spoken world-Einlagen wie in „I’m Open“ machen das Album wohl zum experimentellsten ihrer Werke. Erwachsenwerden ist ein weiteres großes Thema in den Songs der LP. Von Beziehungsproblemen („Hail, Hail“) bis zu einem Stalker-Problem („Lukin“), geht die Band auch ernstere Themen an.

No Code von Pearl Jam
Foto: Content Creation GmbH

Über das Vinyl-Angebot von SATURN

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