Vinyl-Klassiker: „OK Computer“ von Radiohead

Saturn Technews im Vinyl-Fieber: In regelmäßigen Abständen stellt die Redaktion Meisterwerke auf Vinyl vor, die man als Musik-Fan haben sollte. Diese Folge widmet sich dem Album „OK Computer“ von Radiohead.

Radiohead und OK Computer
Foto: Content Creation GmbH

Fakten zum Album

Das Album „OK Computer“ erschien am 13. Juni 1997 auf dem Label Parlophone/EMI. Die Titelliste umfasst 12 Stücke. Die Laufzeit des Werkes beträgt 53:21 Minuten. 

Radiohead und OK Computer
Foto: Content Creation GmbH

Über die Entstehung

Nachdem die Band mit dem Vorgänger „The Bends“ den Ruf des One-Hit-Wonders abgestreift und ein Kleinod des Britpops abgeliefert hatte, gingen Thom Yorke für das dritte Werk neue Wege. Erstmals implementierte man hier elektronische Effekte in die Songs. Auch die Strukturen der zuvor klassisch gestalteten Lieder wurde radikal aufgebrochen. Anstatt auf Nummer sicher zu gehen, beschlossen Radiohead, einen entgegengesetzten Weg zu den Songs auf „The Bends“ einzuschlagen. Die Band nahm die Lieder auf eigene Faust auf und fand Unterstützung bei dem Produzenten Nigel Goodrich. Ein Großteil der Aufnahmen entstand auf dem historischen Anwesen St. Catherine's Court in der Nähe des kleinen englischen Ortes Bath. 

Radiohead und OK Computer
Foto: Content Creation GmbH

Über das Artwork

Das Artwork von „OK Computer“ wurde von Stanley Donwood gemeinsam mit Thom Yorke gestaltet. Dabei handelt es sich um eine Collage, die komplett am Computer entstand. Die Motive auf dem Cover sollten den Inhalt der Musik aufgreifen. Donwood griff dafür Bilder von Autobahnen, Flugzeugen, Familien oder Hochhäusern auf. Im Artwork schwingt Skepsis gegenüber einer übertechnisierten Welt mit, damit trifft es den Kern der oft düsteren Texte auf „OK Computer“. 

Radiohead und OK Computer
Foto: Content Creation GmbH
Radiohead OK Computer
Foto: Content Creation GmbH

Über die Songs

Auf dieser Platte finden sich einige der wichtigsten und größten Songs, die Radiohead je gemacht haben. So ist etwa „Karma Police“ nach wie vor ein Garant für Gänsehaut auf jedem Konzert. Der Ton der Songs ist düster, Thom Yorke ist zum Zeitpunkt der Aufnahmen alles andere als ein glücklicher Mensch. Die Dunkelheit der Texte, etwa in „No Surprises“, wird durch die Schönheit der Melodien abgefedert. Mit „Paranoid Android“ findet sich einer der eigenwilligsten Songs der Band auf dieser Platte, ein Monster, das über 6 Minuten dauert und in verschiedene Akte aufgeteilt ist. Eine Anleihe an Queen ist hier zu finden, aber auch Pink Floyd sind auf diesem Werk ein deutlicher Impulsgeber. Auch fast zwanzig Jahre nach Erscheinen dieses Albums klingen die Songs so modern und beeindruckend wie am ersten Tag. 

Radiohead und OK Computer
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Über das Vinyl-Angebot von Saturn

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