Vinyl-Klassiker: The Velvet Underground

Saturn Technews im Vinyl-Fieber: In regelmäßigen Abständen stellt die Redaktion Meisterwerke auf Vinyl vor, die man als Musik-Fan haben sollte. Diese Folge beschäftigt sich mit „The Velvet Underground & Nico“ von The Velvet Underground.

Vinyl-Platte von The Velvet Underground
Foto: Content Creation GmbH
Cover Front
Foto: Content Creation GmbH

Zum Album

„The Velvet Underground & Nico“ ist das Debüt-Album von The Velvet Underground und erschien am 12. März 1967 auf Verve Records. Es besitzt eine Laufzeit von 48 Minuten und 51 Sekunden und enthält elf Tracks. Zum 45. Jubiläum wurde im Oktober 2012 eine „45th Anniversary Version“ auf 180-Gramm-Vinyl mit remasterten Versionen der Songs veröffentlicht.    

The Velvet Underground-Cover Rückseite
Foto: Content Creation GmbH

Zur Entstehung

The Velvet Underground wurden im Jahr 1965 Andy Warhol vorgestellt, der schnell zu ihrem Manager und Mentor wurde und ihnen die deutsche Sängerin Nico (Christa Päffgen) für einige ihrer Songs vorschlug. Er fungierte auf dem Papier auch als Produzent ihres Debüts „The Velvet Underground & Nico“, die Band genoss jedoch alle künstlerischen Freiheiten. Die Songs wurden hauptsächlich in den New Yorker „Scepter Studios“ im Jahr 1966 aufgenommen, drei Stücke wurden in den „TTG Studios“ in Los Angeles noch einmal neu eingespielt – aus dieser Session stammt auch der neue Track „Sunday Morning“.

Zum Artwork

Die Platte ist nicht nur für ihre Songs legendär, auch das ikonische Cover errang schnell Kult-Status. Darauf hat Andy Warhol eine gelbe Banane auf weißem Hintergrund platziert. An der Spitze befindet sich ein Sticker mit der Aufschrift „Peel slowly and see“ (dt. „Langsam schälen und nachsehen“). Wird die „Bananenschale“ gelöst, kommt das fleischfarbene Fruchtfleisch der Banane zum Vorschein. Am unteren Rand des Covers ist der Name von Andy Warhol abgedruckt, Informationen zur Band und zum Titel der Platte wurden hingegen auf die Album-Rückseite verschoben.

Centerfold von The Velvet Underground
Foto: Content Creation GmbH

Zu den Songs

Ein Großteil der Lieder stammt aus der Feder von Lou Reed. Bei „Sunday Morning“ und „The Black Angel’s Death Song“ schrieb auch John Cale mit, „European Son” ist das Werk von Lou Reed, John Cale, Sterling Morrison und Maureen Tucker. Inhaltlich versucht Reed die Werke seiner Lieblingsautoren (z.B. Raymond Chandler, William S. Burroughs und Allen Ginsberg) in Rock ’n’ Roll-Songs zu verarbeiten. John Cale hingegen prägt den Sound der Platte, der als experimentell ausgelegt ist – u.a. durch den Einsatz ungewöhnlicher Instrumente, wie z.B. einer Bratsche auf „Venus In Furs“.

Über das Vinyl-Angebot von Saturn

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Artwork von The Velevt Underground
Foto: Content Creation GmbH
Sound / Play