Vinyl-Klassiker: Bob Dylan

Saturn Technews im Vinyl-Fieber: In regelmäßigen Abständen stellt die Redaktion Meisterwerke auf Vinyl vor, die man als Musik-Fan haben sollte. Diese Folge widmet sich dem Album „Blonde on Blonde“ von Bob Dylan.

„Blonde on Blonde“ von Bob Dylan.
Foto: Content Creation GmbH

Zum Album

„Blonde on Blonde“ ist das siebte Studiowerk des US-Stars und wurde am 16. Mai 1966 über Columbia Records veröffentlicht. Es umfasst 14 Songs und hat eine Laufzeit von 71 Minuten und 40 Sekunden. Bob Dylan lieferte damit das erste Doppelalbum der Musikgeschichte ab und etablierte sich endgültig als Rockmusiker.

„Blonde on Blonde“ von Bob Dylan.
Foto: Content Creation GmbH

Zur Entstehung

Bob Dylan begann Anfang Oktober 1965 in den Columbia Studios in New York mit den Aufnahmen zu den Tracks, die endgültigen Fassungen wurde aber erst im Frühjahr 1966 in Nashville fertiggestellt. Die Instrumente wurden von der Gruppe „Hawks“ bedient, die später als „The Band“ berühmt werden sollte. Über die genaue Bedeutung des Titels „Blonde on Blonde“ wird heute noch gerätselt, Bob Dylan hat bislang keine der Vermutungen bestätigt. 

Zum Artwork

Das Cover ­– ein Close-up des Künstlers – wurde vom US-Fotografen Jerry Schatzberg abgelichtet. Wird das Doppelalbum aufgeklappt, ergeben die Vorder- und Rückseite ein Hüft-Portrait. Das Foto ist bewusst verwackelt und soll unterstreichen, wie kalt es am Tag des Shootings war. Als Location diente der „Meat Packing District“ (das Viertel rund um die ehemaligen Schlachthöfe) in Manhattan. Der Name des Musikers und der Albumtitel sind einzig auf dem Rücken der Schallplatte notiert. Den karierten Schal trug Bob Dylan noch auf zwei weiteren Albumcovers: „John Wesley Harding“ und „Nashville Skyline“. Wird das Cover aufgeklappt, erscheinen neun Schwarz-Weiß-Fotos – eines davon zeigt auch den Fotografen.

Zu den Songs

Alle Songs auf dem Doppelalbum hat Bob Dylan selbst komponiert. Als poetisches Meisterwerk gilt „Visions of Johanna“, das er in seiner Zeit im legendären Chelsea Hotel schrieb. Zum zeitlosen Klassiker wurde auch „Just Like A Woman“, der angeblich von der Warhol-Vertrauten Edie Sedgwick handelt. „4th Time Around“ ist eine musikalische Antwort auf „Norwegian Wood“ von den Beatles, in welchem John Lennon in kryptischen Worten eine unerlaubte Liebesaffäre „gesteht“.

Über das Vinyl-Angebot von Saturn

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