Vinyl-Klassiker: Arcade Fire

Saturn Technews im Vinyl-Fieber: In regelmäßigen Abständen stellt die Redaktion Meisterwerke auf Vinyl vor, die man als Musik-Fan haben sollte. Diese Folge beschäftigt sich mit „Reflektor“ von Arcade Fire.

Vinyl-Album "Reflektor" von Arcade Fire.
Foto: Content Creation GmbH
Front-Cover vom Vinyl-Album "Reflektor" von Arcade Fire.
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Zum Album

„Reflektor“ ist das vierte Studiowerk der kanadischen Band und erschien weltweit am 28. Oktober 2013 auf dem eigenen Label Sonovox Records. Das Indie-Rock-Doppelalbum umfasst 13 Nummern und besitzt eine Laufzeit von 75 Minuten und 12 Sekunden. 

Zur Entstehung

Viele musikalische Elemente wurden von einer Haiti-Reise von Frontmann Win Butler inspiriert – der Heimat seiner Frau Régine Chassagne. Kultur und Musik des Landes und auch jamaikanische Klänge flossen in die Songideen mit ein. Die ersten Aufnahmen fanden 2011 in Louisiana statt, später ging es in Studios in Jamaika weiter. Textlich spiegeln sich mehrere verschiedene Werke in den Songs, u.a. der Film „Orfeu Negro“ (1959) und Texte des dänischen Philosophen Søren Kierkegaard.

Back-Cover vom Vinyl-Album "Reflektor" von Arcade Fire.
Foto: Content Creation GmbH

Zum Artwork

Am Cover ist eine berühmte Skulptur des französischen Bildhauers Auguste Rodin zu sehen: Orpheus und Eurydike. Dieses Thema der griechischen Mythologie wird auch in zwei Songs weiterverfolgt: „Awful Sound (Oh, Eurydice)“ und „It’s Never Over (Hey Orpheus)“. Für die Fotografien am Album zeichnen Caroline Robert und Korey Richey verantwortlich, für das Artwork war Caroline Robert (u.a. Sigur Rós) zuständig.

Zu den Songs

Die wohl bekannteste Auskoppelung aus „Reflektor“ ist sein Titelsong, dem David Bowie als Studiogast seine Stimme lieh. Neben diesem Dance-Disco-Indie-Track wurde auch „Afterlife“ als Single veröffentlicht, in dessen Musikvideo Szenen aus dem inspirativen Film „Orfeu Negro“ einflossen. „Supersymmetrie“ schrieb die Band für den Regisseur Spike Jonze (u.a. „Being John Malkovich“), der den Song in die Filmmusik in seinen Streifen „Her“ inkludierte. Auch „Porno“ ist in Versatzstücken immer wieder zu hören.

A-Seite der Vinyl-Platte "Reflektor" von Arcade Fire.
Foto: Content Creation GmbH

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Artwork des Vinyl-Albums "Reflektor" von Arcade Fire.
Foto: Content Creation GmbH
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