Musiksammlung sortieren: Wie fängt man am besten an?

Nachdem die digitalen und virtuellen Speicherkapazitäten ein immer größeres Ausmaß annehmen, ist der rasche Zugriff auf tausende Songs keine technische, sondern eine organisatorische Herausforderung.

Die Musiksammlung kann alphabetisch, nach Musikgenre oder autobiographisch erfolgen.
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Selbstverständlich ist es fein, auf unzählige Lieder zugreifen zu können. Zu viel Auswahl schränkt manchmal aber auch ein. Nämlich dann, wenn der Musikfan oder Home-DJ auf der Suche nach dem perfekten Folgesong nicht den Flow verlieren möchte.

Um auf Anhieb zu wissen, wo sich welches Lied in der persönlichen Musiksammlung findet, gibt es nicht das eine, unumstößliche System. Digitale Songtitel, CDs oder Vinyl-Alben können alphabetisch, nach Musikgenre, Anlass, Beats per Minute (bpm) oder auch autobiographisch sortiert werden.

Ob Plattenkoffer oder Playlist: Stimmt die Sortierreihenfolge, macht das Musikhören mehr Freude.
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5 Tipps zum Sortieren der Musiksammlung

  1. Auswendig lernen, wo sich das Lied in der Musiksammlung findet. Das gelingt am besten, wenn die Struktur für einen persönlich stimmt.
  2. Ob Plattenkoffer oder Playlist: Die Sortierreihenfolge muss passen. Es gibt Musikkombinationen, die man in der gleichen Abfolge immer wieder gerne hört.
  3. Thematische Mini-Sammlungen (z.B. Latino-Rhythmen, Neue Deutsche Welle, Schmusesongs, House, Hits nach Jahrzehnten) anlegen.
  4. Beats per Minute (bpm) „langsam nach oben ziehen“. Wer Stimmung aufbauen will, beginnt mit langsamen „Easy Listening“-Songs und steigert sich über Funk, Reggae und Hip Hop bis zu Rock und Metal.
  5. Um die Übersichtlichkeit zu wahren, muss nicht alles in die Musiksammlung. Nur abspeichern, was zu 100 % gefällt bzw. regelmäßig durchschauen, was nicht mehr gefällt.

iTunes, MediaPurge oder MediaMonkey helfen, Ordnung in die Musiksammlung zu bringen.
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Alben und Tracks richtig verwalten

Ordnung bei Vinyl oder MP3 & Co. unterscheidet sich vor allem durch eines: Während bei Schallplattencover der visuelle Impuls und der fixe Platz im Regal entscheidende Suchhilfen sind, ist man in der Datenbank auf die Suchfunktion, treffsichere Tags und ausgeklügelte Listen angewiesen.

Für perfekte Übergänge und ungestörten Musikgenuss ist übrigens keine spezielle DJ-Software nötig. iTunes und Apps wie Poweramp (Android) oder MediaMonkey (Android) helfen die Musiksammlung logisch aufzubauen.

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