So gelingt Brot mit dem Dampfgarer

Außen knusprig, innen fluffig: Mit dem Dampfgarer ist Brotbacken ganz einfach. Wir haben einige Profi-Tipps für das Dampfbacken.

Brot aus dem Dampfgarer
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Die Vorteile

Werden Brot, Kuchen & Co. mit Dampf gebacken, bekommen sie viel Volumen, eine glänzende Oberfläche, eine knusprige Kruste und bleiben innen schön luftig-leicht. Wir haben Tipps, wie ein Backwerk im Dampfgarer am besten gelingt.

Brotbacken mit dem Dampfgarer:

  • Schwaden, Wrasen und Backen mit Dampf: Das sind drei Begriffe für ein und dasselbe. So nennen Profis das stoßweise, intensive Bedampfen des Teigs, wenn dieser zum Backen in den Ofen kommt. Mit dem Dampfgarer oder dem Brotbackautomaten gelingt das sogenannte Schwaden mittels einstellbarer Dampfstöße.
Brot backen mit Dampf
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  • Verfügt Ihr Gerät über stufenweise verstellbare Dampfmengen, sollte beim Brotbacken eine geringe ausgewählt werden. Wird zu viel Wasserdampf eingesetzt, kann die Kruste nicht knusprig werden.
  • Achten Sie darauf, die Backzeit anzupassen, falls sie im Rezept nicht explizit Dampfgaren angeführt wird. Diese ist beim Garen mit Dampf meist weit geringer als in anderen Ofentypen.
  • Setzen Sie den Dampfgarer auch ein, um den Brotteig nach dem ersten Kneten gehen zu lassen. Manche dampfenden Küchenhelfer verfügen über ein eigenes Programm dafür. So sorgen Sie für die optimale Temperatur und Luftfeuchtigkeit während des Gehvorgangs.  
Brot essen
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  • Brot, Brötchen, Blätter- und Brandteig sowie Hefegebäck sollten mit Dampfzugabe gebacken werden, Rührkuchen und Mürbteig benötigen diese Zubereitungsart nur bedingt. Feuchte Teige wie z. B. Baiser, saftige Obstkuchen oder Pizza gelingen besser ohne Dampf.
  • Viele Bäcker empfehlen auch für den privaten Gebrauch die Benutzung eines sogenannten Backsteins. Auf diesem platziert, soll die Brotkruste besonders knusprig werden.
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