„The 100“: Warum die Serie ein Must-See ist

Auch in der zweiten Staffel von „The 100“, die soeben auf DVD und Blu-ray erschienen ist, müssen die Überlebenden der Ark gegen die erbarmungslosen „Grounder“ und andere Stämme ankämpfen.

The 100 - Staffel 2
Foto: Warner Bros.

Die Ausgangslage in Staffel 1: 100 jugendliche Straftäter werden aus der letzten Kolonie im All zurück auf die Erde geschickt. Dort sollen sie feststellen, ob der Planet nach einem verheerenden Atomkrieg wieder bewohnbar ist. Auf der Raumstation im Orbit wird nämlich die Luft für die vielen Bewohner endgültig zu knapp. Schnell wird den Gelandeten klar, dass die Erde für menschliches Leben sicher ist – doch sie müssen sich den Planeten mit anderen Überlebenden teilen.

In Staffel zwei schleppen die „Mountainmen“ den Großteil der Hundert in die Anlage von Mount Weather. In dem dortigen Bunkersystem haben sie den Atomkrieg und weitere hundert Jahre danach überlebt. Obwohl die Menschen im Berg freundlich sind, wächst bei Clarke und einigen ihrer Freunde das Misstrauen – und sie finden sehr schnell heraus, welche grausame Wahrheit die „Mountainmen“ zu verbergen versuchen. 

Die Serie ist ein Muss, weil...


1. 
...sie Girl-Power hat.
Viele der stärksten Charaktere in „The 100“ sind Frauen, allen voran Clarke und ihre Mutter Abby. Da sich die Serie die nötige Zeit nimmt, um die Höhen und Tiefen ihrer Handlungsträger auszuloten, fällt es leicht, sich mit den Personen zu identifizieren und ihre moralischen Konflikte mitzuerleben.

 2. ...die Handlung auch Kanten zeigt.
Niemand ist sicher: Die Serie beweist nachdrücklich, dass sie nicht davor zurückscheut, auch Hauptdarsteller den TV-Tod sterben zu lassen. Auch werden Clarke & Co. in so manche moralische Dilemmas gejagt, aus denen es scheinbar keinen politisch korrekten Ausweg gibt. Auf einer Erde, auf der keine Spielregeln mehr existieren – wie respektiert man da die Bedürfnisse aller?

3. ...der Soundtrack rockt.
Gänsehaut-Feeling: Es gibt kaum einen besseren TV-Einsatz für „Radioactive“ von Imagine Dragons, als jenen Moment, als die „100“ in Staffel 1 aus der aufgeschlagenen Raumfähre – das erste Mal nach dem Atomkrieg – den Erdboden betreten. Außerdem sind noch zu hören sind: Woodkid, Radiohead, Tom Odell und diverse hörenswerte Coversongs von der britischen Sängerin Raign.

4. ....es Eltern auch nicht besser wissen.
Als Abby und die Führungsriege der Ark die Kinder auf die Erde schicken, ahnen sie nicht, dass ihre Sprösslinge sie schon bald in Sachen Entscheidungskraft und Willensstärke heillos überholen werden. In Staffel 2 erfolgt ein Wiedersehen zwischen beiden Generationen, und schnell wird klar: Die Jüngeren haben in puncto Anpassungsfähigkeit und Erfahrung den Älteren mehr als eine Nasenlänge voraus.

5. ...die Mythologie großartig ist
In Staffel 2 wird die Geschichte und die Kultur der „Grounder“ und der „Reaper“ noch viel detaillierter aufgeschlüsselt. Für die Serie wurde sogar eine eigene „Grounder“-Sprache entwickelt, den „Trigedasleng“. Dieser wird von den Erdbewohnern benutzt, um Informationen vor den „Mountainmen“ zu verschlüsseln. Je weiter die Serie voranschreitet, umso mehr Clans und Subkulturen erscheinen am TV-Schirm und machen „The 100“ zu einem spannenden Serien-Erlebnis.

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