Innovative Technik in der Medizin

Im Bereich der neurologischen Rehabilitation treiben viele Trends der Medizintechnik Genesungsprozesse voran. Das österreichische Unternehmen tech2people und Sponsor Saturn wollen die ambulante Exoskelett-Therapie mehr Menschen zugänglich machen.

tech2people und Saturn engagieren sich für die ambulante Exoskelett-Therapie in Österreich.
Foto: Content Creation GmbH

Schlaganfall, Multiple Sklerose, Morbus Parkinson, Schädelhirntrauma und Rückenmarksverletzungen machen den Großteil der neurologischen Erkrankungen aus. Die Weiterentwicklung künstlicher Intelligenz in Kombination mit der Lernfähigkeit und Plastizität des Gehirns helfen Betroffenen, schneller wieder für den Alltag fit zu werden.

Werden beispielsweise bestimmte Bewegungsabläufe mit technischer Unterstützung häufig wiederholt, können Fähigkeiten schneller wiedererlernt werden, wie z.B. die ambulante Exoskelett-Therapie zeigt. In Österreich etabliert hat diese tech2people-Gründer Gregor Demblin. Gemeinsam mit speziell ausgebildeten Physiotherapeuten hilft der Hightech-Anzug Menschen durch Verlagerung des Oberkörpers und maschineller Unterstützung wieder zu gehen.

Ambulante Exoskelett-Therapie ist nach bisherigen Erfahrungen weit effektiver als konventionelle Übungen.
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Effiziente Therapie

Bei einer Vorführung des Exoskeletts bei Saturn (das Unternehmen agiert anlässlich des 25-Jahr-Jubiläums und dem Firmenmotto „Du kannst mehr“ als Sponsor) erzählte Gregor Demblin von seinen persönlichen Erfahrungen. Neben den emotionalen Momenten nach seinen ersten Schritten seit mehr als 20 Jahren, beobachtete er auch in kürzester Zeit gesundheitliche Verbesserungen. Er kommt seit der regelmäßigen Exoskelett-Therapie ohne Antibiotika aus, der Abbau seiner Knochendichte konnte gebremst werden, sein Puls und sein Lungenvolumen zeigen bessere Werte.

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