Im Trend: Fotos am Smartphone

Nicht weniger als 1,2 Billionen Fotos sollen im Jahr 2017 geschossen werden: Der Großteil davon mit dem Smartphone, wie eine aktuelle Studie von „Bitkom“ herausgefunden hat.

Studie: 85 Prozent der Fotos werden 2017 mit dem Smartphone angefertigt.
Foto: svetikd/iStock

Rasanter Anstieg

In der Geschichte der Fotografie gibt es zahlreiche Meilensteine: das erste Farbfoto, digitale Kameras und nicht zuletzt das Knipsen mit dem Smartphone. Der technische Fortschritt erlaubt heute einen unkomplizierten Zugang zum Fotografieren: Das Smartphone, das für viele Menschen zum unverzichtbaren Begleiter geworden ist, hat sich zur Fotoquelle Nummer eins gemausert, wie in der „Bitkom“-Studie festgehalten wurde. 

Dieser Trend hat zur Folge, dass die Zahl der aufgenommenen Fotos immer rasanter wächst. Wurden 2013 „nur“ 660 Milliarden Bilder geschossen, werden es 2017 fast doppelt so viele sein. 1,2 Billionen Fotos sollen im Jahr 2017 angefertigt werden, wie das Meinungsforschungsinstitut „InfoTrends“ in der Studie zitiert wird. 

Smartphone als Universalkamera

Ob Food-Fotos für Instagram oder Urlaubsbilder für die daheimgebliebenen Freunde: Nie war das Teilen von Bildern einfacher. Das Smartphone befindet sich immer in der Tasche, mobiles Internet erlaubt das ständige Posten von Bildern in sozialen Netzwerken. Tatsächlich werden laut „InfoTrends“ 85 % der Fotos mit dem Mobiltelefon angefertigt, 10,3 % greifen auf eine Digitalkamera zurück und 4,7 % knipsen mit dem Tablet.

Der Telefonboom führt logischerweise dazu, dass immer mehr Fotos in Online-Alben oder auf Festplatten gesichert werden: Insgesamt 4,7 Trillionen sollen es laut „InfoTrends“ sein. Viele davon werden aus sentimentalen Gründen aufbewahrt, einige davon sollen zu einem späteren Zeitpunkt ausgedruckt oder per Internet oder Messenger geteilt werden.

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