Stories: Der Social- Media-Trend erklärt

Von Snapchat erdacht, erobern die Stories immer mehr Apps und Plattformen.

Stories werden zu Mainstream
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Der Pionier

Erdacht wurden die Stories, wie wir sie aktuell kennen und lieben, vom Snapchat-Gründer Evan Spiegel. Das Konzept der Story ist schnell erklärt: Es ist eine Art Slideshow, die vom Nutzer mit Content gefüllt wird. Das Spannende dabei ist, dass die Inhalte von selbst nach 24 Stunden gelöscht werden. So hat man nicht nur etwas mehr Kontrolle über die eigenen Inhalte, sondern bewegt Nutzer auch dazu, regelmäßig die App zu öffnen, um ja nichts zu verpassen. Lanciert wurde das System im Oktober 2013, es dauert aber noch einige Jahre, bis das Format landauf und landab kopiert werden wird – bis dahin hat Snapchat dieses Monopol inne.

Stories sind allgegenwärtig.
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Der Nachahmer

Während Snapchat zum Hype mutiert, bekommt man in der Facebook-Zentrale langsam kalte Füße. Die junge Generation wendet sich von der großen Plattform ab – das Image wandelte sich. Was vorher ein fast unverzichtbares Kommunikationsmittel war, ist nun die Plattform, auf der auch Mama und Papa mitlesen: Die Jugend suchte daraufhin eine Alternative und fand sie in Snapchat. Als Reaktion auf diese Entwicklung implementierten viele soziale Medien ihre eigenen Story-Optionen.

Den Erfinder überholt

Die größten Erfolgsgeschichten der Nachahmer schreiben ohne Zweifel Instagram und WhatsApp. Während Snapchat – was tägliche User betrifft – ein stetes, aber äußerst langsames Wachstum verzeichnet, sind die Story-Nutzer von Instagram und WhatsApp in die Stratosphäre geschossen. Beide Plattformen haben nur wenige Monate gebraucht, um das Original zu überflügeln. Im dritten Quartal 2017 verzeichnete Snapchat 178 Millionen User, die Instagram- und WhatsApp-User wurden im Oktober 2017 hingegen mit 300 Millionen beziffert.

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