10.07.2018 von: Saturn Tech News Redaktion

Stative: So kaufen Sie das Richtige

Für Handy, Kamera & Co.: Das müssen Sie bei der Auswahl des richtigen Dreibein-Stativs beachten.

Stative: Diese Arten gibt es und das können sie.
Foto: avid creative/iStock

Wozu brauche ich ein Stativ?

Wer nach einem Dreibein-Stativ sucht, hat meist die Qual der Wahl unter den verschiedenen Modellen. Aber egal, für welches man sich entscheidet: Diese Stützen sind für Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen, Zeitrafferaufnahmen, Makrofotografie sowie Nachtaufnahmen unerlässlich. Mit unseren Tipps finden Sie sich im Dschungel der Tripod-Möglichkeiten besser zurecht.

Für welche Art von Kamera?

Das erste und wichtigste Entscheidungskriterium ist, für welche Art von Kamera das Stativ gedacht ist. Es macht einen großen Unterschied, ob das Tripod ein Smartphone, eine Action-Cam, eine Systemkamera oder auch eine digitale Spiegelreflexkamera (DSLR) halten können soll. Hier sind nicht nur die Gerätegrößen unterschiedlich, sondern vor allem das Gewicht.

Stative für die Urlaubsfotografie.
Foto: Pepmiba/iStock

Wann kann ich ein kleineres Modell nehmen?

Für Action-Cams und Systemkameras sind kleinere sogenannte „Gorilla Pods“ ausreichend. Dank ihrer flexiblen Beine können sie in verschiedensten Situationen verwendet werden, um den Fotoapparat zu befestigen. Mini-Stative für Handys sollten über einen Klemmmechanismus verfügen, damit das Smartphone eingespannt werden kann.

Gut für den Einsatz mit Systemkameras und Action-Cams.
Foto: Yuriy Kulik/iStock

Worauf sollte ich bei den Beinen achten?

Wer für eine Spiegelreflex- oder eine größere Systemkamera eine Halterung sucht, sollte sich zuerst überlegen, für welche Art von Einsätzen dieses benötigt wird. Wer das Dreibein oft mitnehmen möchte, wird eher zu einem aus Karbon greifen wollen, denn Alu-Stative sind etwas schwerer. Für Vielreisende ist es praktisch, wenn sich das Tripod einfach verkleinern lässt.

Nachtaufnahmen und Bilder bei schlechten Lichtverhältnissen: Hier brauchen Sie ein Stativ.
Foto: Trifonov Evgeniy/iStock

Welche Art von Stativkopf soll ich wählen?

Häufigster Stativkopf ist der Kugelkopf, denn dieser ist so einfach wie schnell zu bedienen und kann die Kamera in alle Richtungen fixieren. Aber es gibt auch Zweiwege- sowie Dreiwege-Neiger, Panoramaköpfe, motorbetriebene wie auch manuell bedienbare Modelle und dazu noch Gimbals.

Letztere haben eher spezielle Einsatzgebiete, z.B. beim Filmen von Wildtieraufnahmen oder von actionreichen Szenen, und sind für die meisten Hobbyfotografen nicht relevant.

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