Stative: So kaufen Sie das richtige

Foto-Fans wissen: Bei Langzeitbelichtungen, für Makroaufnahmen oder für Bilder mit dem Selbstauslöser braucht man ein gutes Stativ. Das müssen Sie bei der Auswahl des richtigen Dreibein-Stativs beachten.

Foto: jacoblund/iStock
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Wozu ein Stativ?

Wer nach einem Stativ sucht, hat meist die Qual der Wahl unter verschiedenen Modellen. Aber egal, für welches man sich entscheidet: Diese Stützen sind für Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen, Zeitrafferaufnahmen, Makrofotografie sowie Nachtaufnahmen unerlässlich. Mit unseren Tipps finden Sie sich im Dschungel der Tripod-Möglichkeiten besser zurecht.

Stative für die Urlaubsfotografie.
Foto: Pepmiba/iStock

Wann kann ich ein kleineres Modell nehmen?

Für Action-Cams, Smartphones und einige leichtere Systemkameras sind häufig kleinere, sogenannte „Gorilla Pods“ ausreichend. Dank ihrer flexiblen Beine können sie extrem anpassungsfähig in verschiedensten Situationen verwendet werden, um den Fotoapparat zu befestigen. Mini-Stative für Handys sollten über einen Klemmmechanismus verfügen, damit das Smartphone eingespannt werden kann.

Foto: bluegame/iStock
Foto: bluegame/iStock

Für welche Art von Kamera?

Das erste und wichtigste Entscheidungskriterium ist, für welche Art von Kamera das Stativ gedacht ist. Es macht einen großen Unterschied, ob das Tripod ein Smartphone, eine Action-Cam, eine Systemkamera oder auch eine digitale Spiegelreflexkamera (DSLR) halten können soll. Hier sind nicht nur die Gerätegrößen maßgeblich, sondern vor allem das Gewicht.

Foto: meatbull/iStock
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Worauf sollte ich bei den Beinen achten?

Wer für eine Spiegelreflex- oder eine größere Systemkamera eine Halterung sucht, sollte sich zuerst überlegen, für welche Art von Einsätzen dieses benötigt wird. Wer das Dreibein oft mitnehmen möchte, wird eher zu einem aus Karbon greifen, denn Alu-Stative sind etwas schwerer. Für Vielreisende ist es praktisch, wenn sich das Tripod einfach verkleinern lässt.

Welche Art von Stativkopf soll ich wählen?

Ein häufiger Stativkopf ist der Kugelkopf, dieser ist einfach und schnell zu bedienen und kann die Kamera in alle Richtungen fixieren. Es gibt auch Zweiwege- sowie Dreiwege-Neiger, Fluidköpfe (gut für Videos), Panoramaköpfe, motorbetriebene wie auch manuell bedienbare Modelle, Handstative (z.B. für DJI Gimbal Osmo Pocket) und Gimbals. Letztere haben eher spezielle Einsatzgebiete, z.B. beim Filmen von Wildtieraufnahmen oder actionreichen Szenen.

Nachtaufnahmen und Bilder bei schlechten Lichtverhältnissen: Hier brauchen Sie ein Stativ.
Foto: Trifonov Evgeniy/iStock

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