Star wars Jedi: Fallen Order - Der Widerstand beginnt

Endlich dürfen „Star Wars“-Fans wieder in die Rolle eines Jedi schlüpfen. In „Star Wars Jedi: Fallen Order“ reist man mit einem kratzbürstigen Piloten und einem Druiden-Begleiter durch die Galaxie.

Star wars Jedi: Fallen Order Der Widerstand beginnt
Bild: EA

Cal Kestis Widerstand

Die letzten beiden „Star Wars“-Spiele von Electronic Arts waren erfolgreiche Shooter. Nun dürfen Fans des Franchise nach neun ­Jahren endlich wieder ein Einzelspieler-Abenteuer erleben. Der Third-Person-Action-Adventure-„Star Wars“-Titel von Respawn Entertainment, „Star Wars Jedi: Fallen Order“, spielt während der dunklen Zeit zwischen Episode 3 und Episode 4. Der Held des Spiels, Jedi-Schüler Cal Kestis, versteckt sich zunächst auf dem Schrottplaneten Bracca, nachdem er die Order 66 des Imperators Palpatine zur Auslöschung aller Jedi überlebt hat. Er ist auf der Flucht vor dem Imperium, ­während Darth Vader und seine Sturmtruppler die Galaxie nach überlebenden Jedi durchforsten.

Furchtlos beschließt Cal jedoch, seinem vorbestimmten Schicksal zu folgen, und als Jedi den Orden wiederaufzubauen. Dazu wird Cere seine Mentorin. Gemeinsam mit dem Piloten Greez Dritus ­reisen sie in der Stinger Mantis durch die Galaxie, um alte Jedi-Stätten aufzusuchen. Wohin die Reisen genau gehen, und wie ­Spieler voranschreiten wollen, liegt ganz bei ihnen. Lediglich der grobe Rahmen wird vorgegeben, im Detail bleibt Entscheidungsfreiheit. Spieler kommen auf ­ihrem Abenteuer aber nicht nur auf aus Filmen bekannte, sondern auch auf ganz neue Planeten. Im Inneren des Raumschiffs findet man Wohnquartiere, eine Lounge und eine Karte der Galaxie, mit der man während der in Echtzeit stattfindenden Reisen ohne Ladezeiten interagieren kann.
 

Reise durchs All

Dabei kann es durchaus passieren, dass man an Orte kommt, für die man noch nicht gerüstet ist. Entweder ist der Held noch nicht stark genug und es fehlt an wichtigen Fähigkeiten, oder dem tüchtigen Droiden-Begleiter BD-1 fehlt es an einem entscheidenden Upgrade. Dieser leistet in „Star Wars Jedi: Fallen Order“ wichtige und treue Dienste. Er kann nicht nur Schaltkästen manipulieren und eine Holo-Map projizieren, sondern liefert in brenzligen Situationen auch hilfreiche Heilpakete und scannt die Umgebung nach Informationen. Des Öfteren muss man im Spielverlauf also an bereits bereiste Orte zurückkehren, um dort durch Tore zu schreiten, die man zuvor noch nicht öffnen konnte. Damit man dabei nicht den Überblick verliert, werden diese farblich eindeutig erkennbar dar­gestellt. 

Gelegentlich kommt man an Orte, für die man noch nicht stark genug ist.
Bild: EA

Epische Momente

Immer wieder kommt es im Spiel zu sogenannten „Star Wars“-­Momenten. Das sind besonders schön inszenierte, eindrucksvolle Sequenzen, in denen man seine tiefsten und innersten Jedi-Fantasien ausleben kann. So begibt man sich an einem gewissen Punkt im Spiel auf dem Planeten ­Kashyyyk, Heimat der Wookiee, beispielsweise in einem AT-AT-Walker, mit dem man sich durch den Dschungel und gegen Sturmtruppen und TIE Fighter kämpft. Wenn sich Cal zu Fuß durch die wunderschöne Landschaft bewegt und uralte Wälder, Klippen und tiefe Dschungel erkundet, kann er nicht nur laufen, sondern auch springen und klettern. Zusätzlich beherrscht er den Doppelsprung und Wallruns – schnelles und abwechslungsreiches Gameplay ist also vorprogrammiert.

Auf dem Weg zum Jedi-Ritter muss Cal viel Mut und Geduld beweisen.
Bild: EA

Kampferprobt

Im Kampf mit dem Lichtschwert reicht es nicht aus, bloß auf den Angriffsknopf zu hämmern. Eine Mischung aus Ausweichen, Blocken oder Parieren und Angreifen ist wichtig, um den Gegner in die Knie zu zwingen. Einfache Sturmsoldaten sind keine allzu große Herausforderung für einen gelernten Jedi. Anders sieht es bei Kampfdroiden der KX-Serie und den auf die Jedi-Jagd speziali­sierten Purge Troopern aus. Hier müssen Spieler alle Mittel der Macht gezielt einsetzen. Wird man beschossen, kann man mit der Blocken-Taste den feindlichen ­Kugelhagel abwehren. Möchte man den Schuss allerdings direkt auf das Gegenüber zurückwerfen, ist das richtige Timing des Blocks entscheidend. Wie oft gilt: Übung macht den Meister.

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