Studie: Sprachassistenten immer häufiger genutzt

Sprachassistenten werden in den nächsten Jahren noch beliebter werden. Eine Studie von Juniper Research besagt, dass bis 2023 insgesamt acht Milliarden digitale Assistenten im Einsatz sein werden.

Digitale Assistenten werden immer beliebter.
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Egal, ob wir mit unserem Smart Home kommunizieren, unserem Smartphone Befehle geben oder dem schlauen Lautsprecher sagen, welcher Track gespielt werden soll: Digitale Sprachassistenten verbreiten sich rasant in unserem Alltag. Ein Wachstum, das in den nächsten Jahren nicht abreißen wird – zumindest, wenn man den Experten von Juniper Research Glauben schenkt. In einer Studie hat das Unternehmen festgestellt, dass sich die Zahl digitaler Sprachassistenten in den nächsten Jahren (bis 2023) verdreifachen wird. Acht Milliarden digitale Helfer sollen es bis dahin werden (verglichen mit 2,5 Milliarden Ende 2018)

Vor allem im Smart Home sind Alexa und Konsorten hilfreich.
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Viel Wachstum

Am stärksten werden dabei Smart TVs zulegen. Für die schlauen Fernsehgeräte wird eine jährliche Wachstumsrate (Compound Annual Growth Rate, CAGR) von 121,3 % vorhergesagt – das heißt jährlich sollte sich die Zahl an smarten Fernsehern mehr als verdoppeln. Dahinter folgen mit Respektabstand smarte Lautsprecher mit einer Wachstumsrate von 42,3 % und Wearables mit 40,2 %. Der Abstand lässt sich wohl damit erklären, dass Smart Speaker und Wearables bereits jetzt schon stark verbreitet sind und die schlauen Fernseher erst jetzt richtig loslegen.

Bis zu acht Milliarden Assistenten sollen uns bis 2023 vernetzen.
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Plattform-übergreifende Assistenten im Vorteil

Ein Trend, der sich abzeichnet, ist die Bewegung weg von eigenen Sprachassistenten für jedes Gadget zu einem Plattform-übergreifenden Helfer. Amazons „Alexa“, der „Google Assistant“ oder „Siri“ sind gute Beispiele dafür, dass sich Assistenten, die mit mehr als nur einem Gerät bzw. einer App umgehen können, durchsetzen.

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