06.08.2018 von: Saturn Tech News Redaktion

Von Bits und Bytes: Speichergrößen erklärt

Wenn wir von der Leistung und Kapazität von Smartphones, Computern und Konsorten sprechen, fallen die Namen von Speichergrößen ständig. Doch was steckt hinter Gigabyte und Co? Wir entwirren das Zahlen- und Abkürzungschaos für Sie.

Das steckt hinter den Bits und Bytes auf Ihrem Computer oder Smartphone.
Foto: matejmo/iStock

Die Grundlage

Bevor Megabytes und Gigabytes erklärt werden, sollte man sich dem Grundstein einer jeden Datei widmen: dem Bit. Ein Bit (kurz für: „binary digit“) ist eine binäre Information – das heißt, es gibt sie in einer von zwei Formen. Beim Bit ist das entweder 1 oder 0. Die mathematische Abkürzung für ein Bit ist „b“ und sollte nicht mit dem „B“ für das Byte verwechselt werden. Wenn acht Bits verbunden werden, werden sie zum Byte, das für den Alltagsgebrauch eine relevantere Einheit ist.

Das „Bit“ ist die kleinste Einheit.
Foto: Wenjie Dong/iStock

Eine Meute Bits

Als normaler User hat man mit Bits nichts zu tun. Das Byte an sich ist die kleinstmögliche Speichereinheit, weswegen auch das „B“ im heutigen Alltag kaum mehr Verwendung findet. Erst ab dem Kilobyte (KB) reden wir von Größen, die tagtäglich (zum Beispiel beim Smartphone oder Computer) relevant werden. Im Vergleich zu den sehr regelmäßigen Steigerungen des metrischen Systems (1 Kilometer = 1000 Meter), gibt es in der Welt der Bits und Bytes einen kleinen Unterschied. Ein Kilobyte besteht nämlich aus genau 1024 Bytes, anstelle der exakt 1000, wie es der Name vermuten lassen würde. Dieser Trend setzt sich auch später fort:

1 Megabyte (MB) = 1024 Kilobyte (KB),
1.048.576 Byte (B) oder 1.073.741.824 Bit (b)

1 Gigabyte (GB) = 1024 Megabyte (MB),
1.048.576 Kilobyte (KB) oder 1.073.741.824 Byte (B)

1 Terabyte (TB) = 1024 Gigabyte (GB),
1.048.576 Megabyte (MB) oder 1.073.741.824 Kilobyte (KB)


Diese Skala führt schließlich weiter zu Petabytes (PB), Exabytes (EB) und mehr, doch finden diese Größen im heutigen Alltag keinen Gebrauch.

Im Alltag kommen größere Einheiten als das Terabyte praktisch (noch) nicht vor.
Foto: Anchiy/iStock

Was brauche ich?

Im Allgemeinen gilt eine Regel: je mehr, desto besser – egal, ob es um den internen Speicher eines Gerätes geht oder den Arbeitsspeicher. Während sich Arbeitsspeicher und Grafikspeicher auf alltäglichen Devices noch im Gigabyte Bereich befinden, wurde bei Festplatten das Terabyte schon geknackt. Gerade bei externen Festplatten sind ein oder mehrere TB schon Standard. Je nach Gebrauch werden andere Anforderungen an den Computer gestellt. Wer den Laptop nur als Kommunikationsmittel verwendet, wird eher eine schnelle Netzwerkverbindung einem großen Speicherplatz vorziehen, Gamer hingegen können jedes MB Speicherplatz brauchen, um alle ihre Lieblingsspiele auf dem Computer zu installieren. Die kompetente Beratung im Saturn-Shop hilft Ihnen dabei, das perfekte Gerät für Sie zu finden.

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