So spart man mobiles Datenvolumen

Wer kennt es nicht: Das Monat ist noch nicht zu Ende, und trotzdem ist das mobile Datenvolumen am Smartphone bereits aufgebraucht. Wir haben die besten Tipps, um unterwegs wertvolle Megabyte zu sparen.

So spart man mobiles Datenvolumen.
Foto: chombosan/iStock

Heavy User können davon ein Lied singen: Je öfter man unterwegs am Smartphone Mails checkt, Updates herunterlädt oder die eine oder andere spannende App verwendet, desto schneller schmilzt das Datenguthaben dahin. Die gute Nachricht: Wer bis dato ständig vorzeitig übers Datenlimit hinausschießt, muss nicht zwangsläufig ein größeres Datenvolumen ordern. Denn ein paar schnelle Einstellungen am Handy reichen oft schon aus, um unterwegs nicht unbemerkt und ungewollt wertvolle Megabyte zu verschwenden.

Datenverbrauch im Hintergrund
Foto: Screenshot iOS

Datenverbrauch im Hintergrund

Einer der Hauptgründe für zu viel mobilen Datenverbrauch: Die meisten Apps gleichen im Hintergrund permanent jede Menge Daten ab. Doch in den Einstellungen kann man dieser Praxis schnell einen Riegel vorschieben. Unter iOS geht das in den Einstellungen unter „Allgemein“ und „Hintergrundaktualisierungen“. Bei Android unter „Datenverbrauch“ und „App-Hintergrunddaten“ ebenfalls in den Einstellungen. 

Keine Updates unterwegs

Natürlich sind Updates wichtig. Nicht zuletzt sorgen sie dafür, die zahlreichen Apps auf dem aktuellen Sicherheitsstand zu halten. Doch bitte nicht unterwegs, wenn die teils viele Megabyte großen Downloads voll auf das Datenvolumen schlagen. Die Lösung: Keine automatischen Updates mehr zulassen. Beim iPhone funktioniert das unter „Einstellungen“ und „iTunes & App Stores“. Dort einfach „Mobile Daten verwenden“ deaktivieren. Bei Android-Geräten findet sich die Option in den Einstellungen des Google Play Stores. Dort den Menüpunkt „Automatische App-Updates“ öffnen und die Option „Automatische App-Updates nur über WLAN zulassen“ auswählen. 

Keine Updates unterwegs
Foto: Screenshot Android

Mails, Musik, Navis

Doch es gibt noch mehr „Datenfresser“: So lässt sich der Datenverbrauch spürbar minimieren, wenn man beispielsweise den automatischen Download von  E-Mail-Datenanhängen deaktiviert. Oder man schaltet die automatische Aktualisierung bei neu eingegangenen Mails vollständig aus. Auch das Streamen von Musik und Videos kann zur Datenfalle werden – ebenso wie die Verwendung von Navigations-Apps. Die Offline-Nutzung und das vorige Abspeichern der Daten ist hier oftmals eine gute Alternative.

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