Einfaches Faszientraining für Zuhause

Faszientraining ist nicht nur etwas für Profis. Auch Hobbysportler profitieren von gezielten Übungen mit den Massage-Rollen und anderen Hilfsmitteln. Und das Training ist ohne Probleme auch zuhause möglich.

Faszientraining ganz einfach zuhause
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Egal, ob Rolle, Stab oder Ball — in Sachen Faszientraining ist die Auswahl der Hilfsmittel enorm groß. Alle diese Trainingsgeräte bieten jedoch einen großen Vorteil: Sie sind leicht, handlich und können praktisch überall eingesetzt werden.

Positive Wirkung

Die Vorteile von regelmäßigem Faszientraining sind überzeugend: Angefangen bei gezielter Stärkung der Körpermitte und der Tiefenmuskulatur des ganzen Körpers, über eine wirkungsvolle Stabilisierung der Wirbelsäule und einer verbesserten Körperhaltung bis hin zu einer schnelleren Regeneration nach dem Sport werden den so einfach aussehenden Übungen unzählige positive Wirkungen nachgesagt. Darüber hinaus fördert es die Durchblutung, regt den Stoffwechsel an, verbessert die Struktur der Haut und die Beweglichkeit.

So funktioniert Faszientraining in den eigenen vier Wänden.
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Nicht nur für Profis

Angesichts dieser Fülle an positiven Auswirkungen ist es umso erstaunlicher, dass Faszientraining bis vor wenigen Jahren außerhalb des Profisport-Bereichs so gut wie unbekannt war. Bei Faszien handelt es sich um Gewebsstrukturen, die den menschlichen Körper wie ein Netz durchziehen und vor allem unsere Muskeln, Sehnen und Knochen zusammenhalten.

Schutz für die Gelenke

Normalerweise ist dieses Bindegewebe extrem elastisch. Aufgrund mangelnder Bewegung, einseitiger Belastungen oder auch Überbeanspruchung können Faszien aber verkleben. Neben unangenehmen Verhärtungen kann dies mittel- bis langfristig sogar dazu führen, dass Gelenke und Muskeln nicht mehr optimal geschützt sind und auf Dauer geschädigt werden können.

Das Faszientraining selbst ist gleichermaßen simpel wie wirkungsvoll
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Einfaches Training

Das Faszientraining selbst ist gleichermaßen simpel wie wirkungsvoll: Mithilfe einer Massagerolle oder beispielsweise eines Massageholzes von Beurer wird die betreffende Körperregion direkt bearbeitet. Durch das Hin- und herrollen werden ungewollte Verklebungen gelöst und neue Beschwerden bestensfalls vermieden. Am besten funktioniert die Selbstmassage mit dem eigenen Körpergewicht, indem man sich auf die Rolle legt und den Rücken oder die Gliedmaßen zwischen 20 und 30 Sekunden lang bearbeitet. Alternativ bieten sich auch vibrierende Faszien-Trainingsgeräte wie der „Massageroller Ultrasoft“ von Medisana an.

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