So funktioniert eine CD

Anfang der 1980er-Jahre machte sich die Compact-Disk daran, die gute, alte Schallplatte abzulösen. Auch heute zählt die CD weiterhin zu den wichtigsten Datenträgern für Musik. Doch wie funktionieren eigentlich die schimmernden Scheiben?

So funktioniert eine CD.
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Die Funktionsweise einer Compact Disk hat sich seit ihrer Erfindung durch die Unternehmen Philips bzw. Sony vor knapp vier Jahrzehnten so gut wie nicht verändert. CDs bestehen aus dem Kunststoff Polycarbonat, auf das — meist mittels Aluminiumbedampfung — eine dünne Metallschicht aufgebracht wird. Diese wird dann von einem Schutzlack und Druckfarben konserviert bzw. geschützt.

Die Funktionsweise eine CD einfach erklärt.
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Winzige Informationen

Jener Teil der CD, auf dem die Informationen gespeichert werden, heißt Programm. Die Daten sind auf einer spiralförmig nach außen verlaufenden Spur angeordnet (umgekehrt zur Schallplatte) und belegen damit bis zu 85 Prozent der Oberfläche der Scheibe. Die auffälligen Reflektionen entstehen aufgrund der Mikrostrukur des beschriebenen Bereichs: Die Länge und der Abstand der sogenannten Pits bilden einen seriellen, digitalen Code, der vom Laser des Abspielgeräts kontaktlos von unten gelesen werden kann.

Auch heute zählt die CD weiterhin zu den wichtigsten Datenträgern für Musik.
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Standardisierte Datenmenge

Die Spiralspur einer Musik-CD hat eine Länge von sechs Kilometern, was für eine standardisierte Kapazität von 74 Minuten Audio bzw. 650 Megabyte Daten reicht.

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