Schallplatten auf den PC übertragen

Vinyl und digital – das widerspricht sich längst nicht mehr. Denn wer auf Nummer sicher geht, erstellt von den kostbaren Vinyl-Schätzen digitale Sicherheitskopien – und zwar einfach via USB-Verbindung.

So digitalisiert man Schallplatten
Foto: Content Creation GmbH

Schallplatten digitalisieren

Es muss ja nicht gleich eine frühe Ausgabe des „White Album“ der Beatles sein. Auch bei weniger seltenen Schallplatten kann es sich durchaus lohnen, eine digitale Sicherheitskopie zu erstellen. Immer mehr Plattenspieler sind dazu geeignet, beispielsweise der „Debut RecordMaster“ von Pro-Ject, der inklusive Tonabnehmer und Phonovorstufe mit USB-Anschluss ausgeliefert wird.

Per USB-Verbindung lassen sich Vinyl-Kostbarkeiten schnell sichern.
Foto: Content Creation GmbH

Hardware-Erkennung

Alles, was zur professionellen Digitalisierung einer Schallplatte getan werden muss, ist den Plattenspieler über die USB-Schnittstelle mit dem eingeschalteten Computer zu verbinden. Die automatische Hardware-Erkennung sollte den Plattenspieler in der Folge als „Mikrofon/USB Audio CODEC“ identifizieren und die notwendigen Treiber automatisch installieren – unabhängig vom Betriebssystem. In der Folge sollte man unter „Einstellungen“ manuell die jeweilige Aufnahme-Qualität anpassen. Im Falle des „Debut III RecordMasters“ wählt man „2 Kanal, 16 Bit, 48000 Hz (DVD-Qualität). Den jeweiligen Wert des betreffenden Plattenspielers findet man in der Betriebsanleitung.

Hardware-Erkennung
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Aufnahme-Software

Im letzten Schritt benötigt man natürlich eine passende Aufnahme-Software auf dem Rechner. Unter Apples Betriebssystem OS X eignet sich beispielsweise „GarageBand“. Andere, teils unentgeltliche Programme, sind zudem im Internet zu finden. Hardwareseitig steht einer Digitalisierung des „Schwarzen Goldes“ damit nichts mehr im Wege.

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