Smartphone-Fotos sicher abspeichern

Ob Kindergeburtstag, Weihnachtsfeier oder Schnappschuss vom letzten Urlaub – die meisten Fotos werden heutzutage mit dem Smartphone gemacht. Mit den folgenden Tipps speichert man Fotos und Videos möglichst sicher ab.

Smartphone-Fotos sicher abspeichern
So bewahrt man die schönsten Urlaubsfotos für die Ewigkeit auf. Foto: Kari Hoglund, Geber86/iStock, Huawei

Einmal ehrlich: So kitschig-schön es auch ist, in einem alten Fotoalbum zu blättern – die Zeiten, in denen man Fotos ausdrucken oder entwickeln ließ, um sie danach liebevoll in ein Album zu kleben, sind schon lange vorbei. Je besser die verbauten Kameras – siehe iPhone 7 Plus, Samsung Galaxy S7 oder Huawei Mate 9 – desto mehr Fotos werden auch direkt mit dem Smartphone geschossen – und ebendort abgespeichert. Bei allen Vorteilen birgt das auch Risiken: Denn geht das Handy kaputt, sind möglicherweise auch die Fotos verloren – falls man die Inhalte nicht regelmäßig sichert. Doch welche Form der Datensicherung macht auch langfristig Sinn? Die verschiedenen Sicherungs-Möglichkeiten im Überblick:

Gerätespeicher:

Die bequemste Art der Sicherung ist, die Fotos einfach auf dem Smartphone zu lassen. Wobei: Sicher ist das nur bedingt. Obwohl moderne Geräte meist mehr als genug Speicherplatz für tausende Aufnahmen bieten, läuft man mit dieser Methode Gefahr, bei einem Defekt am Gerät auch wichtige Daten wir Fotos und Videos zu verlieren. Daher ist es ratsam, regelmäßig Backups anzulegen – ob in der Cloud oder auf einen PC.

USB-Stick

Hat man die Fotos erst einmal gesichert, bleibt die Frage: Welche Hardware eignet sich zur langfristigen Sicherung am besten? USB-Sticks sind dabei keine schlechte Wahl. Sie passen in jede Hosentasche, bieten reichlich Speicherkapazität und sind vergleichsweise robust und billig. Die Lebensdauer eines USB-Sticks hängt vom Gebrauch ab: Je öfter der Stick beschrieben und gelesen wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass dadurch Teile des Flash-Speichers beschädigt werden. Bei sorgfältigem Gebrauch kann man mit einer Lebensdauer von zehn Jahren rechnen. 

USB-Stick
Foto: iStock/kyoshino

Festplatten

Ob in klassischer Form als magnetisches Speichermedium oder in Form eines Solid-State-Drive (SSD) – Festplatten behalten ihre Daten bis zu einem Jahrzehnt. Hängt man die Festplatte nur für den Sicherungsvorgang an den PC, verlängert dies die Lebensdauer spürbar – und die Daten sind vor Hackerangriffen bestmöglich geschützt.

Festplatten
Foto: iStock/dourleak

Cloud

Die Vorteile einer Cloud sind offensichtlich: Die Sicherheitsstandards sind meist höher als bei der privaten Sicherung zuhause, es ist schnell und komfortabel. Allerdings hat man als User meist keinen Einfluss darauf, wo – also auf welchem Server – die persönlichen Daten abgelegt werden. Im Gegenzug garantiert der Anbieter jedoch, dass die Daten praktisch ohne Zeitlimit erhalten bleiben.

NAS

Bei einem Network Attached Storage (NAS) handelt es sich im Prinzip um einen Mini-Computer mit Festplatte – wobei die Inhalte bei guten Geräten meist auf zwei Platten gespiegelt werden. Die NAS lässt sich auch direkt über das Internet erreichen und fungiert damit praktisch als private Cloud-Lösung.

NAS
Foto: iStock/AlexLMX

Die Mischung macht’s

Fazit: Alle Speichermöglichkeiten haben Vor- und Nachteile. Den höchsten Sicherheitsstandard erreicht man – wie so oft – mit der Kombination mehrerer Methoden. 

Hacks / Hardware