„Smartflower Pop“: Strom sparen mit der Solarblume

Unabhängig vom Stromnetz den eigenen Energiehunger stillen. Ein Wiener Unternehmen bietet ein mobiles Solarmodul, das genau das ermöglicht. Die vollautomatische „Smartflower Pop“ versorgt einen Vier-Personen-Haushalt mit Strom und sieht nach dazu einfach cool aus.

„Smartflower Pop“: Strom sparen mit der Solarblume
Foto: Smartflower Energy Technology GmbH

Der Name kommt bei der „Smartflower“ nicht von ungefähr: Mit ihren fächerartig ausgefahrenen Elementen sieht das mobile Solarmodul  nicht nur aus wie eine überdimensionale, futuristische Blume – es funktioniert auch noch ähnlich. Beim Sonnenaufgang entfaltet sich die 18 Quadratmeter große Solarfläche vollautomatisch. Der Clou: Elektromotoren an zwei Achsen richten die monokristalline Photovoltaik-Elemente permanent im optimalen 90-Grad-Winkel zur Sonne aus. Der Energie-Ertrag ist damit laut Hersteller um bis zu 40 Prozent höher als bei fest installierten Dach-Solaranlagen vergleichbarer Größe.

Beim Sonnenaufgang entfaltet sich die 18 Quadratmeter große Solarfläche vollautomatisch.
Foto: Smartflower Energy Technology GmbH

Kein Stromanschluss nötig

Das Gerät verfügt über eine Nennleistung von 2,32 kWp. Ein Wechselstromrichter und eine Akku-Zelle mit wahlweise 2,3 oder 4,5 kWh Speicherkapazität sind im Standfuß der „Blume“ untergebracht. Damit funktioniert „Smartflower Pop“ auch bei Häusern, die nicht ans öffentliche Stromnetz angeschlossen sind. Die Version „Pop-e“ ist als E-Tankstelle für Elektrofahrzeuge ausgelegt.

Kosten in 15 Jahren amortisiert

Je nach Standort liefert „Smartflower“ pro Jahr zwischen 3.400 und 6.200 kWh – und damit genug Energie, um den durchschnittlichen Bedarf einer vierköpfigen Familie zu decken. Selbst bei vorsichtiger Rechnung soll sich die notwendige Investition von rund 15.000 Euro spätestens nach 15 Jahren rentiert haben.

"Smartpflower“ liefert genug Energie, um den durchschnittlichen Bedarf einer vierköpfigen Familie zu decken.
Foto: Smartflower Energy Technology GmbH

Vollautomatisch

Für seine Bewegungen und die optimale Funktion benötigt das Gerät einen vollständig sonnigen Platz von 25 Quadratmetern. Die Montage erfolgt mittels 1,6 Meter langen Bodenschrauben oder auf einem Betonfundament binnen einer Stunde. Zieht man um, siedelt die Solarblume einfach mit. Im Vergleich zu fix montierten Dachmodulen bietet das vollautomatische Konzept weitere Vorteile: Ein Windmesser versetzt die Module ab 54 km/h Windgeschwindigkeit in eine horizontale Sicherheitsposition. Ab 63 km/h fahren die Solar-Module in den Nachtmodus.

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