IDC-Studie: Smart Home Trends 2019

Die International Data Corporation (IDC) hat untersucht, wie sich intelligente Technik in den nächsten Jahren weiterverbreiten wird. Soviel vorweg: Die Zukunft ist definitiv smart.

Intelligente Technik durchdringt zunehmend unseren Alltag.
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Laut der „Smart Home Device Tracker“-Studie der International Data Corporation (IDC) werden noch in diesem Jahr 832,7 Millionen Smart Home-Geräte für die eigenen vier Wände angeschafft werden (Stand März 2019). Ein Plus von 26,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ist eine weitere imposante Kennzahl. In den nächsten vier Jahren rechnet die IDC mit der Auslieferung von bis zu 1,6 Milliarden Geräten mit smarten Features.

Motivator Sprachsteuerung

Einer der größten Treiber für die steigende Beliebtheit smarter Geräte ist die Sprachsteuerung. Sie übernimmt zunehmend die Hauptrolle im vernetzten Zuhause. Intelligente Lautsprecher, Multiroom-Soundsysteme, Saugroboter, Lichtsysteme, Thermostate, Waschmaschinen, Kaffeemaschinen und Mähroboter etc. werden verstärkt durch Zuruf steuerbar. Ein Zugewinn von „Siri“ im Smart Home-Bereich wird erwartet, wenn Apple-Fans vermehrt auf Konnektivität zuhause setzen. Aktuell sind „Alexa“ und „Google Assitant“ die meistverbreiteten Sprachassistenten. Ob Microsofts Pendant „Cortana“ und Samsungs „Bixby“ sich durchsetzen werden, bleibt abzuwarten. Der Wettbewerb um Einsteiger ist groß, ist die Entscheidung erst gefallen, steigen User nicht mehr gerne um.

Bis zu 1,6 Milliarden Geräten mit smarten Features werden nach IDC-Berechnungen bis 2023 ausgeliefert.
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Trend Home Monitoring

Sicherheit wird ebenfalls zunehmend zum smarten Thema. Bei „Home Monitoring/Security“- Devices wird mit einem kräftigen Zugewinn – von 140,3 Millionen verkauften Stück (2019) auf 351,7 Millionen Stück (2023) – gerechnet. Die Verbreitung smarter Überwachungskameras, Bewegungsmelder, Tür-/Fensteröffner etc. wird weit steiler ansteigen als beispielsweise Geräte der Sparte „Video Entertainment“, die allerdings bereits auf einem guten Niveau startet – 358,1 Millionen (2019) zu 475,4 Millionen (2023).

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