Gadgets: Gespräche in Echtzeit übersetzen

Sich zweisprachig unterhalten und einander ohne Fremdsprachenkenntnisse verstehen – wovon man früher nur träumen konnte, wird mehr und mehr Realität. Wie es aktuell um die Echtzeit-Übersetzung von gesprochener Sprache bestellt ist, lesen Sie hier.

Weltweite Verständigung über Dolmetsch-Gadgets – diese Entwicklungen gibt es.
Foto: XiXinXing/iStock

Wenn eine Person auf Japanisch fragt, die andere in Türkisch antwortet – kann ein Echtzeit-Übersetzungstool für eine bessere Verständigung sorgen. Denn: Über Simultan-Dolmetsch-Gadgets kann Gesprochenes in Echtzeit in einer anderen Sprache ausgegeben werden. Das wird beispielsweise von In-Ear-Übersetzungskopfhörern oder speziellen Wearables unterstützt.

Übersetzungskopfhörer

Googles „Pixel Buds“ sind ein Beispiel für In-Ear-Kopfhörer, die Gespräche in Echtzeit von einer Sprache in eine andere übersetzen. Die Übersetzung wird im Kopfhörer und am Smartphone ausgegeben. Die „Pixel Buds“ dienen in diesem Setting als Mikrofon und Kopfhörer und übersetzen selbst nichts – das übernimmt die Google Übersetzer-App. Ebenfalls als In-Ear-Lösung und in Kombination mit einer App funktioniert „The Pilot“. Unterstützt werden derzeit 15 Sprachen, darunter auch Russisch, Arabisch oder Chinesisch. Darüber hinaus gibt es eine Reihe weiterer Lösungen. „WT2“ etwa wird mit zwei Kopfhörern angeboten, sodass beide Gesprächspartner das Dolmetsch-Service genießen können.

Wearables & Diktiergeräte

Spezielle Übersetzungs-Devices, die typische Urlaubsfragen übersetzen, gibt es ebenfalls. Ein Anbieter ist „ili“, der auch offline funktioniert. Dabei handelt es sich nicht um einen universellen Übersetzungsdienst, sondern speziell auf den Urlaubskontext ausgerichtete Phrasen.

Ähnlich funktioniert „Mesay“, das wie ein Diktiergerät aussieht: Zwei Sekunden, nachdem in einer Sprache in das Gerät gesprochen wurde, wird die Botschaft in der gewünschten Zielsprache ausgegeben – praktisch auf Reisen!

Megafon

Wer zu einer Gruppe von Menschen auf Englisch, Chinesisch und Koreanisch sprechen möchte, kann es mit dem Megafon „Megahonyaku“ von Panasonic versuchen. Dieses „kann“ zurzeit als Quellsprache zwar nur Japanisch, weitere sollen jedoch folgen.

Diese Devices sind gute, erste Schritte in Richtung einer besseren Verständigung über Sprachbarrieren hinweg.

Gadgets / Future