Selfie-Hack: Perfekte Spiegel-Fotos machen

Egal, ob Facebook, Instagram oder ein anderes soziales Netzwerk – wohin man auch blickt, findet man Selfies. Die Steigerung der professionellen Selbstdarstellung ist jedoch das sogenannte Spiegel-Selfie – also ein Selbstportrait mithilfe eines Spiegels. Hier die besten Tipps für optimale Ergebnisse.

Selfie-Hack: Perfekte Spiegel-Fotos machen.
Foto: g-stockstudio/iStock

1. Auf die Umgebung achten

Die wohl wichtigste Grundregel bei Aufnahmen mit Spiegel: unbedingt vor dem Abdrücken kontrollieren, was alles im Spiegel – und damit in der Folge auch am Foto – zu sehen ist. Je weniger Gegenstände oder möglicherweise auch Personen im Hintergrund zu sehen sind, desto weniger lenken diese später vom Hauptmotiv der Aufnahme ab. Deswegen ruhig einige Probefotos aus verschiedenen Perspektiven machen und gleich im Anschluss kontrollieren, ob irgendetwas die Bildkomposition stört.

Die besten Tipps für besonders schöne Selfies mit Spiegel.
Foto: Squaredpixels/iStock

2. Die richtige Beleuchtung

Ob mit Spiegel oder ohne – für alle Selfies gilt: Je besser das Licht, desto besser auch das Foto. Dabei ist es reine Geschmackssache, ob man eher zu natürlichem Licht oder künstlicher Beleuchtung tendiert. Hauptsache, man selbst wird in optimalem Licht dargestellt. Praktisch: Der Spiegel lässt sich mit etwas Geschick als zusätzliche Lichtquelle nutzen.

3. Der Spiegel muss sauber sein

Ob Ganzkörperspiegel wie in einer Umkleidekabine oder vergleichsweise winziger Schminkspiegel – Hauptsache, er ist sauber. Nichts stört auf Fotos mehr als unschöne Flecken oder gar Fingerabdrücke. Deshalb für das Shooting immer Glasreiniger und Mikrofasertuch bereithalten.

Die Steigerung der professionellen Selbstdarstellung ist jedoch das sogenannte Spiegel-Selfie.
Foto: South_agency/iStock

4. Unterschiedliche Perspektiven

Wer kennt diesen Effekt nicht: Spiegel können „lügen“ – den Betrachter also wahlweise molliger, schlanker oder größer aussehen lassen. Beim Spiel mit diesen Effekten zahlt es sich deswegen umso mehr aus, verschiedene Perspektiven auszuprobieren. Ein Schritt zurück oder zur Seite kann da schon wahre Wunder wirken. Fotografiert man beispielsweise auf Kopfhöhe und leicht nach unten, wirkt die eigene Figur deutlich schlanker. Doch Vorsicht: nicht übertreiben!

5. Posen und Outfit abstimmen

Ein Selfie ist per Definition das Gegenteil eines Schnappschusses. Die Planung ist deshalb ein wichtiger Bestandteil. Abhängig von Typ und Geschlecht sollte man einige Posen in petto haben, die nachweislich gut funktionieren. Damit sind nicht zwangsläufig die obligatorisch gespitzten Lippen gemeint – das sogenannte „Duckface“. Vielmehr sollte man die eigene Zuckerseite, aber auch mögliche Makel kennen. Kopfhaltung, überkreuzte Beine, seitliche Drehung – all das verändert den Eindruck, den Betrachter des Fotos von der jeweiligen Person bekommen. Natürlich ist auch das Outfit ein wichtiger Faktor. Sportliche Kleidung kann ohne Probleme locker und in Bewegung präsentiert werden. Aber auch hier gilt: weniger ist meistens mehr.

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