Vinyl-Wissen: Beatmatching

Wer wäre nicht gerne ein berühmter DJ? Der erste Schritt zur potenziellen Weltkarriere besteht natürlich darin, die wichtigsten Grundtechniken zu beherrschen. Heute: So funktioniert Beatmatching.

Saturn Vinyl-Report: So funktioniert Beatmatching
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Wer glaubt, die Aufgabe eines DJs besteht ausschließlich darin, eine coole Platte nach der anderen aufzulegen, der irrt gewaltig. Denn hinter einer Playlist, bei der die Menschen so richtig abgehen, steckt nicht nur jede Menge musikalisches Fachwissen, sondern auch eine ordentliche Portion Fingerfertigkeit.

Neben der reinen Auswahl und der Komposition der Songs geht es beim Auflegen vor allem um einen möglichst eleganten Übergang zwischen den einzelnen Tracks.
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Eleganter Übergang

Neben der reinen Auswahl und der Komposition der Songs geht es beim Auflegen vor allem um einen möglichst eleganten Übergang zwischen den einzelnen Tracks. Während beim Hip-Hop meistens „gescratched“ wird, kommt bei discoähnlichen Musikstilen häufig das sogenannte „Beatmatching“ zum Einsatz. Gemeint ist damit das taktgenaue Synchronisieren der Geschwindigkeiten zweier Schallplatten – mit dem Ziel, den Übergang zwischen zwei Songs so elegant und unauffällig wie möglich zu gestalten. 

Vinyl-Fachwissen: Das ist Beatmatching
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Das Tempo macht die Musik

Aus technischer Sicht benötigt man dafür zwei Plattenspieler, deren Abspielgeschwindigkeit „pitchbar“, das heißt über einen Schieberegler einstellbar ist. Über einen „Crossfader“ werden die beiden Signale dann im richtigen Zeitpunkt überblendet. Der richtige Augenblick ist dann gegeben, wenn sich die Rhythmen zweier Songs, beispielsweise die Takte der Schlagzeuge, perfekt deckt. Für einen optimalen Übergang zwischen verschiedenen Stilen und Tempi beschleunigen oder verlangsamen DJs die Abspielgeschwindigkeit eine der beiden Platten, bis diese synchron spielen. 

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