Umfrage: Darf das Smartphone mit ins Bett?

Wie achtsam sind Herr und Frau Österreicher mit ihrem Handy, wenn es um die Nachtruhe geht? Diesem Thema ist Samsung in einer Studie auf den Grund gegangen.

Eine Samsung-Studie untersucht den Zusammenhang von Smartphone und Schlaf.
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Im Job, beim Sport und in der Freizeit: Das Smartphone ist durch seine Vielseitigkeit zum allgegenwärtigen Begleiter geworden. Kann man damit ja nicht nur telefonieren, sondern auch Musikhören, die Vitalwerte aufzeichnen, Filme streamen, Games zocken und noch viel mehr. Auch vor dem Schlafzimmer macht das Handy nicht halt. Daher hat sich Samsung in einer von marketagent durchgeführten Umfrage umgehört, ob die Österreicher mit dem Smartphone ins Bett gehen und ob diese Gewohnheiten ihre Nachtruhe beeinflussen.

Eine Samsung-Studie untersucht den Zusammenhang von Smartphone und Schlaf.
Foto: Alessandro Biascioli/iStock

Die Generation „Always-on“

Vor allem die Gruppe der 20- bis 29-Jährigen legt das Handy nur selten aus der Hand: Ganze 177 Minuten beträgt die tägliche Nutzungsdauer. Knapp dahinter liegen mit 148 Minuten die 14-19-Jährigen. Einem Viertel aller User ist allerdings eines gemein: Wie viel Zeit sie effektiv mit den Mobiltelefonen verbringen, können sie selbst nur sehr schwer einschätzen.

Eine Samsung-Studie untersucht den Zusammenhang von Smartphone und Schlaf.
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Abends glüht das Handy

Nach der Arbeit scheinen Herr und Frau Österreicher am Smartphone alles aufzuholen, was sie tagsüber verpasst haben. Ganze 67 % der Befragten gaben an, zwischen 17 und 21 Uhr das Handy am häufigsten zu benutzen. Vor allem Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren chatten und zocken bis kurz vor dem Einschlafen (62 %). Doch auch danach, wird es nur selten aus der Hand gelegt: Bei rund einem Drittel aller Studienteilnehmer (32 %) darf es sogar mit Ins Bett. Selbst in der Nacht ist das Telefon bei vielen griffbereit: 56 Prozent legen es auf den Nachttisch.

Eine Samsung-Studie untersucht den Zusammenhang von Smartphone und Schlaf.
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Auch in der Nacht aktiv

Für Notfälle oder aus Vergesslichkeit: 72 % der Studienteilnehmer schalten nachts ihr Smartphone nicht aus. Ob auf volle Lautstärke eingestellt oder nur auf Vibrationsalarm, das ist eine Altersfrage. Ältere Befragte gaben an, den Ton nicht auszuschalten, während jüngere den Lautlos- sowie den Vibrationsmodus bevorzugen. Die Jüngsten vertrauen nachts vor allem auf den Flugmodus. Eingeschaltet bleibt das Smartphone bei einem Fünftel, denn diese wollen ihren Schlaf damit aufzeichnen und Dauer sowie Qualität analysieren.

Eine Samsung-Studie untersucht den Zusammenhang von Smartphone und Schlaf.
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Smartphone stört den Schlaf nicht

55 Prozent der Befragten gaben an, unter Schlafproblemen zu leiden. Rund zwei Drittel können nicht durchschlafen und wachen mindestens einmal pro Nacht auf. Von Einschlafschwierigkeiten sind Frauen (61 %) stärker betroffen als Männer (49%) und Jugendliche (64 %) häufiger als ältere Personen (47 %). Dem Smartphone geben nur wenige die Schuld an der gestörten Nachtruhe: 52 % glauben nicht, dass die Handynutzung einen Einfluss auf die Schlafqualität hat – zum Großteil junge Nutzer glauben das. Von der schlafschädlichen Wirkung blauer Lichtwellen hat der Großteil (70 %) noch nichts gehört. Auch Blaulichtfilter sind nur den wenigsten bekannt – vor allem Jugendliche kennen und benutzen ihn.

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