Samsung Gear VR: Let’s go virtual

Auspacken, Smartphone anstecken und in die virtuelle Realität eintauchen: So schnell und unkompliziert funktioniert Samsungs „Gear VR“. Knapp 200 VR-Apps warten nur darauf, erforscht zu werden.

Samsung Gear VR: Let’s go virtual
Foto: Content Creation GmbH

Die in Zusammenarbeit mit dem VR-Spezialisten Oculus entwickelte „Gear VR“ bietet einen attraktiven Einstieg in die virtuellen Realitäten. Großer Vorteil: Dank der Zugehörigkeit zum Samsung-Produktuniversum hat man in Sachen Smartphone die freie Auswahl. Die Galaxy-Modelle Note 5, S6, S6 Edge, S7 sowie S7 Edge sind allesamt mit der „Gear VR“ kompatibel und lassen sich mit einem Handgriff mithilfe zweier Klemmen fixieren.

Ebenfalls clever: Eine der Klemmen ist mit einem Micro-USB-Stecker ausgerüstet. Über eine verborgene Buchse an der Unterseite der Brille kann das Handy damit während des Spielens mit Strom versorgt werden.

Auspacken und losspielen
Foto: Content Creation GmbH

Auspacken und losspielen

Ist das Smartphone einmal verbunden, erkennt es selbstständig die „Gear VR“ und lädt die notwendige Oculus-App herunter. Nach einer erfolgreichen Registrierung im Oculus-Store kann man sich die gewünschten Apps herunterladen und loslegen. Aber Vorsicht: Die meisten VR-Apps sind kostenpflichtig, nur vereinzelt findet man Gratis-Spiele. Dazu kommt noch das Investment in einen Bluetooth-Controller, der fürs Spielen notwendig ist.

Hohe Auflösung

Die Auflösung der „Gear VR“ ist mit dem verwendeten Samsung Galaxy-Smartphone mit 2560 x 1440 Pixel (also 1280 x 1440 Pixel pro Auge) höher als bei der vergleichbaren Oculus Rift, dem HTC Vive oder der PlayStation VR von Sony. Dank verstellbarer Klettbänder lässt sich das Kopfband der „Gear VR“ an jede Kopfform anpassen. Die 318 Gramm der Brille plus das Gewicht des verwendeten Handys drücken mit der Zeit aber – trotz der bequemen Polsterung – etwas auf der Nase. Da passt es gut, dass man gerade als VR-Anfänger am Beginn ohnehin gerne eine Pause einlegt. Und sei es nur, um möglichst viele unterschiedliche Apps zu testen.

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