05.03.2019 von: Saturn Tech News Redaktion

Welcher Drohnentyp sind Sie?

Den richtigen Quadcopter für sich zu finden, ist abhängig vom geplanten Einsatz, wo die Drohne verwendet werden soll, wie groß und schwer sie sein darf und wie gut die Kamera sein soll.

Parrot Anafi: Die Drohne nimmt mit künstlicher Intelligenz die automatische Verfolgung auf.
Foto: Parrot

Für verspielte Einsteiger

Wer sich mit kleinen, leichten Drohnen vergnügen möchte, ist mit Modellen wie Ryze Tello oder Parrot Mambo gut beraten. Sie unterhalten mit programmierten Tricks und sind einfach zu bedienen. Sie sind grundsätzlich robust, aber für den Outdoor-Gebrauch eher nur an windstillen Tagen zu empfehlen. Minidrohnen sind ein herrlicher Zeitvertreib, zum Fotografieren sind sie nur bedingt geeignet.

Für dynamische Allrounder

Parrot Anafi ist der Newcomer unter den Quadcoptern aus dem Hause Parrot. Mit geringem Gewicht und praktischen Features an Bord, gewöhnen sich Einsteiger wie Profis schnell an ihre Vorteile. Zum Beispiel: Aufnahmen in 4K HDR (21 MP Sensor, RAW-Aufnahmemodus möglich), bis zu 25 Minuten unterbrechungsfreie Flugmanöver pro Akkuladung, verlustfreies Zoomen (bis zu 2,8-fach).

Mit der um 180 Grad schwenkbaren Kamera kann nach oben und unten gefilmt werden. Mit bis zu 4 km Reichweite und einer Fluggeschwindigkeit von 55 km/h ist ein dynamischer Ausflugsradius garantiert. Mit künstlicher Intelligenz wird die automatische Verfolgung des zu filmenden Objekts aufgenommen. Ein Feature, das bei Sportaufnahmen besonders positiv auffällt.

Parrot Anafi kann praktisch von jedermann geflogen werden. Im Einsteiger-Flugmodus lassen sich z. B. mit vorgefertigten Kamerafahrten auf Knopfdruck Videos erstellen.

Die Yuneec Mantis Q ist die perfekte Drohnenbegleitung auf Reisen.
Foto: Yuneec

Für reisefreudige Drohnenfans

Wer seine Drohne oft unterwegs dabei haben möchte, wird mit einem faltbaren Modell wie Yuneec Mantis Q zufrieden sein. „Visual Tracking“ und Sprachsteuerung für sanfte Start- und Landemanöver sowie Fotografie sorgen für besonderen Bedienungskomfort – am Strand, in der Stadt oder in den Bergen.

Dank „Instant Sharing Funktion“ werden die schönsten Urlaubsimpressionen direkt von der App auf Facebook, Instagram etc. gepostet. Im „POI“-Mode (Point of Interest) werden ausgewählte Objekte automatisch umflogen.

Die DJI Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom sind mit rundum verbauten Sicherheitssensoren geschützt.
Foto: DJI

Für fotoenthusiastische Fotoliebhaber

Profifotografen und Hobbyfilmer setzen auf kostspieligere Modelle wie DJI Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom. Sie zeichnen sich durch kleine Packmaße und Gewicht unter einem Kilogramm aus. Top-Feature der DJI Mavic 2 Pro ist die Hasselblad-Kamera mit 4K (30 Bilder pro Sekunde) oder Full HD (120 Bilder pro Sekunde).

Beide Modelle verfügen über die neue Hyperlapse-Funktion für imposante Zeitraffer-Aufnahmen. Mit Active Track wird ein Objekt am Display markiert und von der Drohne automatisch verfolgt. Rundum verbaute Sicherheitssensoren reduzieren die Crash-Gefahr. Im Sportmodus, wo bis zu 72 km/h erreicht werden können, sind diese allerdings deaktiviert. Im Zweifel bewährt es sich, auf Sicht zu fliegen.

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