Ratgeber: Unterwasser- Aufnahmen mit der Actioncam

Um exzellente Bilder und Videos von der Unterwasserwelt aufzunehmen, eignen sich Actioncams besonders gut. Mit diesen Tipps gelingen die Aufnahmen noch besser.

Ratgeber Unterwasser-Aufnahmen mit der Actioncam
Bild: iStock / dusanpetkovic

Dichtheit gewährleisten

Wenn Sie mit Ihrer Actioncam abtauchen möchten, sollten Sie zunächst sicherstellen, dass das Gerät beim Kontakt mit Wasser nicht kaputt gehen kann. Viele Modelle sind ab Werk bis zu einer Tiefe von 10 Meter oder sogar noch weiter wasserdicht und können ohne weiteres Zubehör verwendet werden. Dies ist allerdings mit Vorsicht zu genießen. Die Garantien der Hersteller decken Wasserschäden meist trotzdem nicht ab. Schummelt sich ein Staubkorn zwischen Dichtung und Gehäuse, könnte Flüssigkeit nach Innen dringen und Schäden anrichten. Wer also auf Nummer Sicher gehen möchte, schafft sich ein passendes Unterwasser-Gehäuse an. 

Praktisches Zubehör

Abseits des notwendigen Unterwasser-Schutzes gibt es viele kleine Gadgets, die das Filmen und Fotografieren unterhalb des Meeresspiegels vereinfachen. Mit einem Griff haben Sie die Actioncam beispielsweise deutlich besser unter Kontrolle und können ruhigere Videos aufnehmen. Außerdem ist dieser meist mit Luft gefüllt und verhindert ein versehentliches Abtauchen der Kamera in unerreichbare Tiefen. Alternativ bieten sich Brustgurte oder spezielle Stirnbänder an, um freihändig den Ozean einzufangen. 

Praktischer Griff zum Festhalten der Kamera.
Bild: GoPro

Klare Sicht

Bessere Bildergebnisse ohne großen Aufwand erreichen Sie mit einem so genannten Rotfilter (Salzwasser) bzw. Magentafilter (Süßwasser). Diese werden vorne an der Linse der Kamera befestigt und filtern Anteile der Grün- und Blautöne im Bild so weit heraus, dass ein ausgeglichenes Farbspektrum abgelichtet werden kann. Das ist notwendig, da mit zunehmender Tiefe, vor allem zwischen 3 und 15 Meter, Rot- und Orangetöne im Wasser verloren gehen. Man sollte jedoch beachten, dass sich der Filter auch auf die Belichtung auswirken kann und das Ergebnis dunkler erscheint. 

Unterwasser-Filter sorgen für bessere Aufnahmen.
Bild: GoPro

Tipps beim Filmen

Natürlich gibt es nicht die perfekten Universaleinstellungen, mit denen jede Aufnahme unter Wasser gelingt. Im Feintuning muss man sich an jede Situation individuell anpassen. Allgemein empfiehlt sich aber mit einer Auflösung von mindestens 1.920 x 1.080 Pixel sowie einer Bildrate von maximal 60 Frames pro Sekunde aufzunehmen. Außerdem sollten Sie beachten, dass es die Objektive von Actioncams erfordern, möglichst nahe an das Motiv heranzugehen, um es groß und prominent darzustellen. Als Aufnahmemodus setzen Sie am besten auf Weitwinkel, um möglichst viel von der bezaubernden Unterwasser-Welt einzufangen. 

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