08.08.2018 von: Saturn Tech News Redaktion

Powerbanks richtig aufladen

Beim Aufladen von Powerbanks gilt es einiges zu beachten. Nur mit der richtigen Pflege bleibt die Gesamtkapazität langfristig erhalten.

Mit diesen Tipps laden Sie Ihre Powerbank richtig auf.
Bild: iStock / Demkat

In Wearables, Smartphones, Tablets oder Powerbanks kommen Lithium-Ionen-Akkus als Energiespeicher zum Einsatz. Werden die Geräte falsch geladen, verringert sich die Kapazität der Akkus schnell. Bereits mit einfachen Tipps lässt sich dies verhindern.

1. Nicht zu wenig, nicht zu viel

Früher hieß es: Akkus sollen voll aufgeladen und vor dem nächsten Ladevorgang vollständig entladen werden. Bei Lithium-Ionen-Akkus ist das Gegenteil der Fall, den so genannten Memory Effekt (= Kapazitätsverlust beim häufigen Teilladen von Nickel-Cadmium-Akkus) gibt es hier nicht mehr. Der optimale Ladezustand liegt zwischen 20 und 80 Prozent. Ist die Powerbank also voll geladen, sollte sie sofort vom Strom genommen werden. Bei längerer Nichtnutzung ist ein gelegentliches anstecken ebenfalls sinnvoll.

2. Passendes Ladegerät nutzen

Im besten Fall wird die Powerbank mit dem mitgelieferten Netzteil geladen. Fehlt dieses im Lieferumfang, kann auch das Ladegerät des Smartphones genutzt werden, sofern es über einen 5-Volt-Ausgang verfügt. Diese Information ist auf jedem Netzteil abgedruckt. Alternativ kann die Powerbank auch über den USB-Port des Rechners geladen werden. Hier muss man jedoch mit deutlich längeren Ladezeiten rechnen.

Der optimale Ladezustand einer Powerbank liegt zwischen 20 und 80 Prozent.
Bild: Samsung

3. Auf Temperaturen achten

Sehr hohe oder niedrige Temperaturen haben Auswirkung auf die Akkuleistung technischer Geräte. Im Winter führt der höhere Innenwiderstand der Akkuzellen aufgrund der kalten Wetterbedingungen zu einem erhöhten Energieverlust. Bei zu hohen Temperaturen (im Sommer oder bei direkter Sonneneinstrahlung) kann es im Extremfall zu bleibenden Schäden an den Lithiumzellen kommen.

Zu niedrige und zu hohe Temperaturen schaden den Akkus.
Bild: ISY

4. Umweltbewusste Entsorgung

Bei Altbatterien und Altakkus handelt es sich um Problemstoffe. Diese dürfen nicht im Restmüll, sondern müssen fachgerecht entsorgt werden. Dies ist beispielsweise bei allen Wiener Mistplätzen, den Problemstoffsammelstellen und in aufgestellten Sammelboxen im Handel möglich. Der Anteil an recycelbaren Materialien liegt bei Lithium-Batterien und Lithium-Akkus bei 75 Prozent

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