Pollensaison 2019: Tipps für Allergiker

Das Pollen-Tagebuch und die Pollen-App des österreichischen Pollenwarndienstes unterstützen Allergiker mit erweiterten Features. Ganz neu: Nachrichten über Pollenflugprognosen topaktuell per WhatsApp.

Die Pollensaison startet mit blühenden Birken Ende März.
Foto: ahornfoto/iStock

Für die einen ist es ein untrügliches Zeichen für den Beginn des Frühlings, für die anderen ein blühendes Damoklesschwert in der Natur: die Birkenblüte. Ab Ende März wird sie Pollenallergikern das Leben schwer machen. Der österreichische Pollenwarndienst bietet Betroffenen mit modernen Services einen guten Überblick zu aktuellen Belastungen.

Eine absolute Novität 2019 ist die Möglichkeit, sich per WhatsApp über Flugprognosen informieren zu lassen.

Interessant ist auch, dass der wissenschaftliche Nachweis gelungen ist, dass Ozon die Symptomlast ebenfalls beeinflusst. Nicht nur Pollenkörner belasten Allergiker, sondern auch Umweltschadstoffe in der Luft.

Pollen-App: Neue Features

Die Birkenblüte blüht zum Leidwesen von Pollenallergikern ab Ende März.
Foto: Österreichischer Pollenwarndienst

Seit Mitte März 2019 funktioniert die Vorwarnung zu Allergieauslösern und zielgerichtete Information für den Einzelnen durch die Pollen-App (iOS | Android) noch besser. Die Konfiguration der Belastungseinstellungen ist nun einfacher. Userfreundlich ist auch die Belastungskarte, die weit über Österreich hinausgeht. Wer regelmäßig seine Symptomdaten in das Pollen-Tagebuch einträgt, sieht in der Pollen-App sein personalisiertes Allergierisiko auf dem Startscreen.

Pollen-Tagebuch

Das Führen eines Pollen-Tagebuchs erleichtert Allergikern Prognosen zum eigenen Wohlbefinden.
Foto: Österreichischer Pollenwarndienst

Für 2019 gibt es gute Nachrichten: Die Eschen- und Birkenblüte sollte dieses Mal weniger intensiv ausfallen, da sie die letzten beiden Jahre sehr ausgeprägt war. Die Blüte der Gräser ist mit Mitte/Ende Mai bis in den Sommer vorhergesagt. Ragweed wird Allergiker von Spätsommer bis Herbst beschäftigen. In welchem Ausmaß wird von derzeit noch unbekannten Einflüssen wie Niederschlagshäufigkeit und Temperaturkurven bestimmt.

Wer sich angewöhnt, ein Pollen-Tagebuch zu führen, erhält eine personalisierte Prognose (seit diesem Jahr mittels Symbol und Abstufungen von 1 bis 5) , da der eigene Schwellenwert durch erweiterte Fragestellungen (z. B. in Bezug auf Zeitpunkt der höchsten Belastung im Tagesverlauf, Medikation, Outdoor-Zeit) miteinbezogen wird.  

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