Pokédrone: Damit erwischt man alle Pokémons

Mit der WLAN-Miniatur-Drohne namens „Pokédrone“ werden selbst unzugängliche Pokémon-Verstecke zum Kinderspiel.

Pokédrone: Damit erwischt man alle Pokémons
Foto: TRNDlabs

Zugegeben, es zählt aktuell nicht zu den dringendsten Problemen der Menschheit, und doch kann es allzu enthusiastischen Pokémon GO-Usern den Tag verderben: Denn nicht selten verstecken sich die begehrten virtuellen Tierchen ausgerechnet an Orten, die besonders schwer, unter gefährlichen Umständen oder mitunter sogar gar nicht erreichbar sind.

Luftangriff auf virtuelle Tierchen
Foto: TRNDlabs

Luftangriff auf virtuelle Tierchen

Ob mitten auf der Autobahn, im Garten des Nachbarn, mit dem man seit Jahren zerstritten ist oder gar inmitten eines Sees – bislang schien es so, als ob ein gewisser Prozentanteil von Pokémons dazu verdammt ist, bis in alle Ewigkeit in Freiheit zu leben. Bis jetzt: Denn die „Pokédrone“ – einer WLAN-gesteuerten Miniatur-Drohne für das Smartphone – steigert die Erfolgsquote auf annähernd 100 Prozent.

Pokémon jagen wie die Profis
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Pokémons jagen wie die Profis

Die Drohne wurde vom Unternehmen TRNDlabs ausschließlich für den Zweck entwickelt, Pokémons zu „jagen“. Dazu wird die Drohne per WLAN mit dem Smartphone verbunden, das wiederum in die dazugehörige Fernbedienung gesteckt wird. Sobald Handy und Drohne verbunden sind, benutzt die App „Pokémon GO“ GPS-Sender und Kamera der Drohne – anstatt jener des Smartphones, auf dem die App installiert ist. Dadurch kann man das Pokémon bequem und aus sicherer Distanz fangen. Die Steuerung ist dank automatischer Start- und Landefunktion kinderleicht. Einen Nachteil gibt es jedoch: Ob und wann es „Pokédrone“ zu kaufen geben wird, steht derzeit noch in den Sternen.

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