„Oculus Touch“: Neuigkeiten zum VR-Controller

Auf dem bisher größten VR-Event – der „Oculus Connect 3“ im kalifornischen San José – gibt es Neues rund um den Controller für das „Oculus Rift“ und weitere Features des Virtual-Reality-Headsets.

Mit "Oculus Touch" haben Sie alles im Griff.
Foto: Oculus

Der gewisse „Touch“

Der „Oculus Touch“-Controller ist ein Device, das aus zwei Teilen besteht. Jede Hälfte des Controllers verfügt über einen Analog-Stick, Buttons und einen Sensor, der misst, wie weit ein Finger vom Gerät entfernt ist: So sollen auch feinmotorische Bewegungen in der virtuellen Realität möglich sein. „Oculus Touch“ kommt mit einem weiteren Sensor für „Oculus Rift“, der die Bewegungen der Hände separat von denen des Kopfes aufnimmt. Wer will, kann sich noch einen dritten Sensor besorgen, der das Spielzimmer in ein kleines Holodeck verwandelt. Versorgt wird jede Controller-Hälfte mit jeweils einer AA-Batterie, die nach Herstellerangaben 20 bis 30 Stunden Spielspaß garantieren soll.

Oculus Touch
Foto: Oculus

Geheimnisse und Parties

Doch es drehte sich nicht nur alles rund um „Oculus Touch“. „Oculus“ hat auch den „Santa Cruz“-Prototypen erwähnt, der ein kabelloses VR-Erlebnis bieten soll, doch genauere Infos zum Device gibt es bisher noch nicht. Etwas gesprächsfreudiger zeigte sich „Oculus“ bei seinen sozialen Features. In „Oculus Avatars“ kann man seinen eigenen Avatar kreieren – vergleichbar mit Nintendos „Miis“. Mit „Oculus Parties“ und „Oculus Rooms“ soll man einfacher mit seinen Freunden zusammenspielen können.

Luna
Foto: Funomena

Wir brauchen Bass

Zusätzlich gab es eine Vorschau auf die „Oculus“-In-Ear-Kopfhörer. Diese sollen Geräusche von außen besser abschirmen und damit das VR-Erlebnis noch realistischer machen. Zusätzlichen liefern sie mehr Bass als das Standard-Headset.

Wer sich gerne künstlerisch betätigt, darf zu den Games „Medium“, „Quill“ und „Kingspray“ greifen. Mit „Medium“ wird man zum Meister von Ton und Lehm und kann Skulpturen im virtuellen Raum erschaffen. Wer mit seinem Werk zufrieden ist, kann es schließlich sogar mit einem 3D-Drucker in die reale Welt bringen. „Quill“ ist ein Zeichenprogramm, dass sowohl statische, als auch animierte Illustrationen ermöglicht. In „Kingspray“ wird der Spieler zum Graffiti-Künstler und darf sich an den Wänden der Stadt austoben.

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