Objektive für perfekte Fotos

Ob Brennweite, Lichtstärke oder Zoomfaktor – Art und Bauweise des Objektiv entscheiden maßgeblich über die Qualität eines Fotos. Die wichtigsten Fakten im Überblick.

Objektive für perfekte Fotos.
Foto: Content Creation GmbH

Dank hochauflösender Bildsensoren und Dual-Linsen-Systemen sind Smartphones zur echten Alternative für Hobbyfotografen geworden. Und auch die aktuellen Kompaktkameras glänzen mit einer Vielzahl innovativer Features. Nichtsdestotrotz bieten Systemkameras und digitale Spiegelreflexkameras durch die Möglichkeit, verschiedene Objektive etwa von Canon, Sigma oder Tamron zu verwenden, einen entscheidenden Vorteil.

Alleskönner Zoomobjektiv

Doch welche Objektive benötigt man, um wirklich gute Fotos aufzunehmen? Die Grundregel lautet: Für jede Situation gibt es das perfekte Objektiv. Und ebenso gilt, dass kein Objektiv alles kann. Zoomobjektive als die sprichwörtlichen Alleskönner bieten zwar den Vorteil der veränderbaren Brennweite – sind also in der Lage, Objekte in größerer Entfernung ebenso gut abzulichten wie solche in unmittelbarer Nähe. Dennoch können sie nur einen limitierten Brennweiten-Bereich abdecken.

Für jede Situation gibt es das passende Objektiv.
Foto: Content Creation GmbH

Für jede Situation

Erstklassige Bilder sind am ehesten mit Objektiven möglich, die sich optimal für den jeweiligen Einsatzbereich eignen. Während sich Weitwinkelobjektive mit relativ kurzen Brennweiten von 10 bis 35 Millimeter am besten für Landschaftsfotos eignen, sind Teleobjektive mit Brennweiten von bis zu 1.300 Millimetern optimal für Motive in größerer Entfernung. Sogenannte Standard-Objektive decken den Bereich zwischen 35 und 70 Millimeter Brennweite ab, der vom menschlichen Auge als besonders natürlich wahrgenommen wird.

Vorteil Festbrennweite

Im Vergleich zu den besonders beliebten Zoomobjektiven bieten sogenannte Festbrennweiten eine unveränderliche, fix eingestellte Brennweite.  Ein bauartbedingter Vorteil ist die bessere Lichtstärke: Der Sensor ist in der Lage, in kürzerer Zeit mehr Informationen zu erfassen, was die Möglichkeit bietet, die Belichtungszeit zu reduzieren. Hobbyfotografen fällt es dadurch leichter, scharfe Aufnahmen ohne Stativ zu machen. Dazu kommt, dass die einfachere Bauweise das Risiko für Abbildungsfehler reduziert. Ein Nachteil der Festbrennweite besteht allerdings darin, dass der Bildausschnitt nur durch die Position der Kamera verändert werden kann. 

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