Newcomer-Tipp: RYD

Jede Woche präsentiert Saturn Technews einen spannenden musikalischen Act. Diese Woche steht RYD im Mittelpunkt.

RYD veröffentlicht sein selbstbetiteltes Debütalbum.
Foto: 37 Adventures

Wer ist das?

RYD heißt mit bürgerlichem Namen Ryan Downie und stammt aus dem Norden der britischen Metropole London. Das Songwriting wirkt für den Produzenten wie eine Art Therapie, bei der er sich seine eigenen Fehler und Unzulänglichkeiten von der Seele schreiben kann. 

Was macht er?

Die Klänge auf RYDs selbstbetitelten Erstling sind vornehmlich elektronisch, als Einflüsse nennt der Musiker Bon Iver und R ’n’ B aus den 1990er-Jahren, wie etwa von Missy Elliot oder Timbaland. Diese doch sehr unterschiedlichen Genres verwebt er in wundervolle melodiöse Tracks, wie etwa „Don’t“. 

Warum sollte man ihn hören?

Seine Lieder handeln von Liebe, Beziehungen und dem unvermeidlichen Herzschmerz – vorgetragen mit einer federleichten, sphärischen Stimme. Die Instrumentierung ist minimalistisch, alles ist auf das Nötigste reduziert – ein Werk, das man an kalten Winterabenden genießen kann.

Sound / Play