17.06.2017 von: Saturn Tech News Redaktion
Sound / Play

Neues Album von Beth Ditto

Mit „Fake Sugar“ zieht die ehemalige Frontfrau der Band Gossip eine thematische Bilanz ihres Lebens und erzählt von Punk, Familie und den US-Südstaaten.

Musikalisch hat sich Beth Ditto auf „Fake Sugar“ jenen Genres zugewandt, die sie scherzhaft „Musik für Mütter“ nennt: Blues, Soul und 70er-Jahre-Rock: „Ich wollte etwas schaffen, das so uncool ist, dass es schon wieder cool wirkt,“ verrät die Sängerin. Auf „Oo La La“ lebt sie zudem ihre musikalische Verehrung für Debbie Harry von der Band Blondie aus. 

Wichtig war der US-Künstlerin auch, den Geist der Südstaaten in ihrem Album einzufangen: „Ich wollte mich an die Musik erinnern, die mein Vater gerne hörte und die meine Cousins spielten: Boogie-Woogie-Piano im Stil von Jerry Lee Lewis und Little Richard.“ Insgesamt zwölf Songs hat das Ausnahmetalent aus Arkansas mit hörbarem Selbstbewusstsein und einer unvergleichlichen Intensität zu Platte gebracht.

Eigentlich wollte Beth Ditto, dass „Fake Sugar“ noch viel mehr nach der Musik der US-Südstaaten klingt, sieht das Manko aber als Erfolg: „Wenn ich eine Idee ausprobiere und scheitere, kommt am Ende meistens sogar etwas Besseres dabei heraus.“ Fazit: Mission gelungen!