Need for Speed Heat - King of the Road

„Need for Speed Heat“ setzt ganz auf die Stärken seiner Vorgänger: Verfolgungsjagden mit der Polizei, umfangreiches Tuning und jede Menge Spielspaß stehen im Fokus.

Need for Speed Heat - King of the Road
Bild: EA

Fahrspaß im Vordergrund

Schnelle Verfolgungs­jagden, spannende Kopf- an-Kopf-Rennen und Tuning, dem quasi keine Grenzen gesetzt sind, zeichnen die Rennspielreihe „Need for Speed“ von Electronic Arts seit Jahren aus. Auch der neueste Teil, „Need for Speed Heat“, setzt voll und ganz auf diese Stärken – allzu viel Realismus darf man bei herumfliegenden Bäumen, Betonpfeilern und ­Straßenschildern nicht erwarten. Spätestens bei gepanzerten Polizei­autos, die mit Raketen auf das eigene Fahrzeug schießen, wird klar: Das Spiel ist eindeutig ein kurzweiliger Arcade-Racer und kein Rennsimulator.

Fahrspaß und das umfangreiche Tuning des Fuhrparks stehen im Vordergrund. In „Need for Speed Heat“ lassen sich Motorengeräusche anpassen, Autos tieferlegen und aus hunderten Bodyparts das stylishste auswählen – zusätzlich lassen sich aber auch die Charaktere ­individualisieren, bevor es aus der Garage auf die Straße geht.

Schöner Multiplayer

Schauplatz des Spiels ist die wunder­schöne Stadt Palm City. Dort tritt man untertags beim „Speedhunters Showdown“ in ­offiziellen Racing-Events an, um Preisgelder einzufahren, den Fuhrpark zu erweitern und Autos aufzumotzen. Richtig action­geladen wird es allerdings erst nachts, wenn man in illegalen Straßenrennen sein Können unter Beweis stellen und nicht nur der Konkurrenz, sondern auch der ­Polizei davonfahren muss, die sich tagsüber zwar an die Spielregeln hält, in der Nacht jedoch zu etwas radikaleren Mitteln greift, um Fahrer zu stoppen. Spieler sollten ihre „Heat“-Stufe im Auge behalten.

Je höher diese ist, desto angriffslustiger werden die Cops. Da hilft nur noch, in einen Unterschlupf oder die Garage zu flüchten, um seine REP-Punkte zu sichern. Denn mit jedem Sieg steigt der ­eigene Ruf in der Szene und man kommt dem Ziel einen Schritt ­näher, sich im Underground einen Namen zu machen. Der Nacht-Modus ist jederzeit aufrufbar und wird im Online-Modus auch zum Treffpunkt mit anderen Spielern. 

Mit dem umfangreichen Tuning bereitet man das Auto auf anstehende Events vor.
Bild: EA

Feintuning

In „Need for Speed Heat“ kann man seinen Wagen auf das bevorstehende Rennen ideal vorbereiten. Von Grip über Drift bis hin zu Offroad stehen unterschiedliche Set-ups zur Auswahl, nach denen man sein Auto zum besten Street­racer machen kann, den Palm City je gesehen hat. Neue Tuningteile erhält man in Tag- sowie Nacht-Events. Nach Sonnenuntergang winken wertvollere Belohnungen, die Rennen sind aber auch wesentlich anspruchsvoller. Fans können ihre Autos auch unterwegs auf dem Smartphone mit Hilfe der „Need for Speed Heat Studio“-Mobile-App tunen, um sie dann später im Spiel auszuprobieren.     

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