MWC 2019: Das faltbare Smartphone als Trend

Lange erwartet, endlich da: Das faltbare Smartphone ist nach Jahren der Gerüchte und Spekulationen endlich Realität. Die ersten Handys dieser Art wurden rund um den MWC 2019 in Barcelona angekündigt.

Faltbare Smartphones stehen im Rampenlicht.
Foto: Huawei

Eine Idee wird Realität

Es ist nicht das erste Mal, dass es beim MWC Gerüchte rund um den Release eines faltbaren Smartphones gab. Patente und Gerüchte lassen uns schon seit Jahren von dem Handy mit Falt-Funktion träumen. Bereits beim MWC 2017 hat man mit der Vorstellung der ersten faltbaren Gadgets gerechnet. Doch was lange währt, wird endlich gut: Zwei Jahre später haben Samsung und Huawei mit dem „Galaxy Fold“ und dem „Mate X“ ihre eigenen zusammenklappbaren Smartphones präsentiert und damit eventuell eine neue Ära in der Welt der kleinen Taschencomputer eingeläutet.

Die Gadgets zum Falten waren ein Highlight rund um die Messe
Foto: Huawei

Frühstarter

Das erste faltbare Gerät, das wir dieses Jahr bestaunen durften, wurde allerdings nicht von den angestammten Tech-Größen produziert. Royole, ein bis dahin eher unbekanntes chinesisches Unternehmen, hat mit dem „Flexipai“ ein faltbares Tablet im Rahmen der CES in Las Vegas im Jänner 2019 vorgestellt. Ein Hinweis darauf, dass die Technologie endlich weit genug fortgeschritten ist, um sie massentauglich zu machen. Den nächsten Schritt machte Samsung wenige Tage vor der Eröffnung des MWC 2019. Auf einem „Unpacked“-Event wurde das „Galaxy Fold“ parallel zum neuen Flaggschiff-Smartphones „Galaxy S10“ und seinen Ablegern präsentiert. Auf dem MWC selbst hat schließlich Huawei das Geheimnis um sein Device gelüftet. Das „Mate X“ wird asymmetrisch gefaltet. Das heißt, dass im zusammengeklappten Modus zwei Bildschirme unterschiedlicher Größe entstehen.

Samsung präsentierte sein faltbares Gadget noch vor dem MWC.
Foto: Samsung

Ein Blick in die Zukunft

Wohin die Reise der faltbaren Gadgets geht, lässt sich aktuell schwer abschätzen. Natürlich hängt viel damit zusammen, wie gut die Geräte von der Öffentlichkeit aufgenommen werden. „Standard-Smartphones“ sind ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie sehr sich ein Device in nur wenigen Jahren weiterentwickeln kann. Sollte sich die Technologie als erfolgreich erweisen, können wir davon ausgehen, dass es zu einem Innovations-Wettlauf zwischen den Unternehmen kommen wird.

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