Mit dem iPhone unter Wasser fotografieren?

Die US-Patent- und Markenbehörde hat Apple ein Patent für Unterwasser-Fotografie zugesprochen. Wann – und ob – die Technologie eingesetzt wird, ist noch nicht bekannt.

Eventuell gelingen bald perfekte Unterwasser-Bilder mit dem Smartphone.
Foto: coloroftime/iStock

Bilder unter den Wellen

Konkret geht es in dem Patent um den Farbausgleich und die Farbkorrektur im Wasser. Farben sollen besser erkennbar und klarer sein. Vor allem zu starke Grün- und Blautöne werden reduziert, um ein realistischeres und lebensechtes Bild zu bekommen. Ein leichter Blaustich wird mit Absicht übriggelassen, um das „Unterwasser-Feeling“ beizubehalten. Das Patent wurde vom Technik-Riesen bereits im Jahr 2013 eingereicht, ihm aber erst jetzt zugesprochen.

Der User gibt die ungefähre Farbe des Wassers an, die Technologie verändert – basierend auf dieser Angabe – schließlich das Bild. Das Endergebnis ist ein Foto, das die Farbvielfalt unter Wasser besser darstellt.

Ein Mann fotgrafiert sich selbst mit einem Fisch unter Wasser
Foto: abadonian/iStock

Hinweise auf das nächste iPhone?

Ob das Unterwasser-Feature bereits im nächsten iPhone Einzug findet – oder überhaupt von Apple verwendet wird – ist noch offen. Dass das Unternehmen das Patent zugesprochen bekommen hat, heißt noch nicht, dass sie ebendieses auch verwenden müssen. Allerdings kann man zumindest davon ausgehen, dass Apple aktiv über die Verwendung des Smartphones unter Wasser nachdenkt.

Das iPhone 7 soll am 7. September 2016 vorgestellt werden. Dann wird man sehen, ob Apples neues Smartphone mit Fotos unter Wasser umgehen kann. Eventuell wird das nächste iPhone auch wasserdicht: das Wegfallen des Kopfhörer-Ports als „Schwachstelle“ und die neu patentierte Technologie könnten darauf hindeuten.

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