5 Tipps für mehr Akku- Power unter Windows 10

Die Performance von Windows 10 ist beeindruckend. Leider geht die Leistung bei Laptops nicht selten zulasten des Akkus. Mit diesen Tipps lässt sich die Laufzeit von tragbaren Windows 10-Rechnern deutlich verbessern.

Mehr Akku-Power unter Windows 10
Foto: ceazars/iStock

Mit Windows 10 ist Microsoft wieder ein großer Wurf gelungen. Im Vergleich zu den Vorgängern Windows 8 und Windows 7 ist die Bereitschaft der User, auf die neueste Version des Betriebssystems zu wechseln, überdurchschnittlich hoch – und das liegt wohl nicht nur am Comeback des guten, alten Startmenüs.

Alles für den Akku

Der deutliche Leistungssprung und jede Menge neue Features des Ende 2014 vorgestellten Programms haben jedoch auch Schattenseiten: So klagen User von tragbaren Rechnern über eine deutlich verringerte Akku-Laufzeit im Vergleich zu Windows 8. Wie viel Energie Windows 10 im laufenden Betrieb tatsächlich schluckt, hängt aber zu einem Gutteil von den Einstellungen und dem individuellen Nutzungsverhalten ab. Mit den folgenden Tipps kann man auf jeden Fall das Maximum aus dem Akku herausholen.

Energiesparmodus aktivieren.
Foto: Screenshot Windows 10

1. Energiesparmodus aktivieren.

Auch Windows 10 bietet einen Energiesparmodus an. Dieser lässt sich aktivieren, indem man unter „Windows Einstellungen“, „System“, „Netzbetrieb und Energiesparen“ den Link „Erweiterte Anzeigeeinstellungen“ anklickt. Im folgenden Fenster verbirgt sich ganz unten der Punkt „Zusätzliche Energieeinstellungen“, unter dem sich der Energiesparmodus aktivieren lässt.

Aktivieren Sie den Energiesparmodus.
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2. Bildschirmhelligkeit reduzieren.

Die Beleuchtung des Monitors macht einen Großteil des Energieverbrauchs aus. Hier lässt sich also kräftig Akku-Laufzeit herausholen, indem man das Display auf einer möglichst niedrigen Helligkeitsstufe laufen lässt. Bei Laptops lässt sich diese meist direkt über die Funktionstasten einstellen.

Drehen Sie die Helligkeit des Bildschirms herunter.
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3. USB-Geräte abstecken.

Viele USB-Geräte benötigen sogar dann Energie, wenn sie gar nicht aktiv verwendet werden. Falls möglich die derzeit unbenutzten USB-Gadgets ausstecken.

 Entfernen Sie USB-Geräte.
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4.Drahtlos-Geräte trennen.

Auch Drahtlos-Verbindungen zu Maus, externer Tastatur & Co. knabbern massiv an der Laufzeit des Akkus. Deaktiviert man diese, kann man problemlos einige Zeit länger ohne Netzkabel weiterarbeiten. Am einfachsten geht das durch das Aktivieren des Flugzeugmodus: Dabei werden WLAN und die Verbindung zu allen Bluetooth-Geräten gekappt.

Trennen Sie Drahtlosverbindungen.
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5. Programme schließen.

Klingt logisch, wird aber dennoch immer wieder vergessen: Im Hintergrund laufende Programme, die man nicht verwendet, reduzieren ebenfalls die Laufzeit. Deshalb nur jene Programme öffnen, die man tatsächlich braucht.

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