Makrofotos mit dem Smartphone

Das Kleine ganz groß: Dafür gibt es die Makrofotografie. In den meisten Fällen werden Kompaktkameras oder Spiegelreflexkameras verwendet, seit kurzem ist es auch möglich, mit dem Smartphone spannende Details von Mini-Objekten zu machen. Was man dabei beachten muss, erklären wir in wenigen Schritten.

Makrofotografie mit dem Smartphone: Wir zeigen Ihnen,  wie es geht. Fotografieren Sie spannende Makro-Aufnahmen mit dem Smartphone.
Makrofotografie mit dem Smartphone: Wir zeigen Ihnen, wie es geht. Fotografieren Sie spannende Makro-Aufnahmen mit dem Smartphone. Foto: AdventurePhoto/iStock, Content Creation GmbH

Die meisten Geräte sind mit einem Panorama-Modus ausgestattet –  aber einen Makro-Modus gibt es leider nicht. Die normale Linse hat schnell ihren maximalen Abbildungsmaßstab erreicht, das heißt, dass nahe Objekte nicht mehr fokussiert werden können.  Um dennoch interessante Aufnahmen von kleinen Motiven machen zu können, gibt es für die Kameralinse Makro-Objektive zum Anklippen.

Makro-Objektiv verwenden

Die spezielle Kameralinse besitzt einen Klipp, der einfach auf der Smartphone-Linse befestigt wird. Somit sitzt das Makro-Objektiv direkt über der eigentlichen Linse und kann so ein Motiv bis zu 20-mal näher aufnehmen. 

Kleines ganz groß

Am Anfang sollte man sich auf einfache kleine Alltagsobjekte wie Münzen, Büroklammern oder Lebensmittel beschränken. Diese bewegen sich nicht so schnell wie z.B. Insekten und sorgen für spannende Bildwirkungen. Wenn man etwas geübter ist, kann man sich an kleinen Fliegen, Bienen oder Käfern beweisen, dabei ist rasche Reaktionsfähigkeit gefragt.

Makrofotos ganz einfach mit dem Smartphone aufnehmen.
Foto: Portishead1/iStock

Richtiges Licht

Ideal ist das Tageslicht in den Morgen- oder Abendstunden. Zu früher Stunde, wenn es noch etwas kälter ist, sind auch die Insekten noch ein wenig träger als am Rest des Tages. Sie lassen sich dadurch besser mit dem Makro-Objektiv einfangen.

Idealer Ausschnitt

Wichtig ist, dass sich das Hauptmotiv klar vom Hintergrund abhebt. Das kann durch Farbkontraste oder verschiedene Muster geschehen. Der Fokus liegt auf dem Objekt im Vordergrund, dadurch wird der Hintergrund automatisch unscharf. Ein gängiges Tool zur Ermittlung des Bildausschnittes ist die Drittel-Regel. Hier wird das Bild mit gedanklichen Linien – drei vertikale und drei senkrechte Linien unterteilt (9er-Raster). Der Mittelpunkt des Motivs sollte an einem der vier Schnittpunkte angelegt sein.

Weitere Tipps zum Fotografieren haben wir in diesem Artikel für Sie festgehalten.

Makro-Objektiv von „Black Eye“

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