Makrofotografie: 5 Tipps für Einsteiger

Mit der Makrofotografie lassen sich kleine Dinge ganz groß herausbringen. Die Faszination fürs Detail begeistert immer mehr Hobbyfotografen. Ob Blumen, Insekten oder Alltagsgegenstände: Alles wird genauer unter die Lupe genommen. Wie Sie selbst zu solchen außergewöhnlichen Aufnahmen gelangen, verraten wir Ihnen in den folgenden fünf Schritten.

Die Faszination liegt bei der Makrofotografie im Kleinen.
Foto: Thomas Vogel/iStock

Tipp 1: Makro-Objektiv verwenden

Wichtig bei makrofähigen Objektiven ist der Abbildungsmaßstab, dieser gibt an, wie groß das zu fotografierende Motiv auf dem Kamerasensor dargestellt wird. Ist die Linse mit 1:1 gekennzeichnet, bedeutet das, dass ein 1 cm großer Gegenstand auch 1 cm groß auf dem Chip dargestellt wird. Ab einem Wert von 1:4 sind die meisten Okulare für den Nahbereich konzipiert. 

Makro-Objektiv
Foto: Sergey Ryzhov/iStock

Tipp 2: Passende Motive

Ist das richtige Objektiv auf der Kamera, kann es gleich losgehen mit der Entdeckungstour in die Miniaturwelt. Passende Motive lassen sich überall finden. Egal, ob Alltagsgegenstände über Pflanzen und Tiere bis hin zum Menschen – sie alle können ein spannendes Bild ergeben. Kleine Lebewesen wie Regenwürmer, Käfer oder Bienen kommen auf Makrofotos voll zur Geltung. Zu Beginn empfiehlt es sich, bei statischen Objekten zu bleiben, um das richtige Gespür für den Fokus und Hintergrund zu bekommen.

Tipp 3: Motivabstimmung

Um ein schönes Makrobild aufzunehmen, sind ein paar allgemeine Tipps zu berücksichtigen. Je näher man am Motiv ist, um so schwieriger wird es für den Autofokus der Kamera scharfzustellen, hier empfiehlt es sich, auf manuellen Fokus umschalten. Damit das Foto spannend wirkt, ist es wichtig dass sich das Hauptmotiv vom Hintergrund abhebt – hierbei auf die Farbwahl achten, oder man versucht, mit der Tiefenschärfe zu spielen.

Große Blende
Foto: Ihar Palitanski/iStock

Tipp 4: Gute Lichtbedingungen

Für die Abbildung von kunstvollen Details eignet sich diffuses Tageslicht am besten. Makro-Objektive sind weniger lichtstark als normale Linsen, deshalb sollte man immer für gute Lichtbedingungen sorgen. Die Morgen- und Abendstunden eignen sich ideal, um draußen zu fotografieren. Möchte man soviel Licht wie möglich mit der Kamera einfangen, sollte man eine große Blende wählen – z.B.: f=4 bis f=8.

Tipp 5: Moment einfrieren

Bei Insekten wird eine kurze Verschlusszeit empfohlen, da sich diese schnell aus dem Bild bewegen. Eine weitere Möglichkeit ist, den Aufnahmemodus auf Serienbildfunktion zu stellen. Für die Belichtungszeit wird häufig ein Wert von zirka „1:Brennweite“ (z.B.: Bei 100 mm – 1/100 von einer Sekunde) verwendet.

Sie wollen mit dem Smartphone spannende Makro-Aufnahmen machen? In diesem Artikel geben wir Tipps zur Makro-Fotografie am Mobilgerät.

Die Faszination liegt bei der Makrofotografie im Kleinen.
Foto: Boogich/iStock
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