25.05.2018 von: Saturn Tech News Redaktion

Loving Vincent: Ein Film wie ein Gemälde

Eine ganz besondere Film-Biografie rund um den niederländischen Künstler ist ab sofort auf DVD und Blu-ray erhältlich.

Der Film will die Rätsel um van Goghs Ende aufschlüsseln.
Foto: Universum Spielfilm

Ein Monument

Er war einer der bekanntesten Künstler, seine Briefwechsel könnten Bücher füllen, und trotzdem ranken sich um das Dahinscheiden von Vincent van Gogh viele Rätsel. Der Film von Dorota Kobiela und Daniel Welchman geht diesen Mysterien auf den Grund. Um den Geist des Künstlers einzufangen, bedienen sie sich einer besonderen Technik: Die Szenen wurden ganz gewöhnlich mit Schauspielern und Kameras aufgenommen, danach aber im Stil van Goghs nachgemalt. So entsteht ein Filmerlebnis, das in jedem Moment von seiner Kunst inspiriert ist.

Auf Spurensuche

Der Film entlehnt seine Erzählungen über den Maler den vielen Briefen, die Vincent van Gogh hinterlassen hat. Anstelle einer klassischen Biografie erinnert der Film eher an einen Detektivfilm. Als Rahmenhandlung dient die Spurensuche des jungen Armand Roulin, der einen Brief des Dahingeschiedenen an seinen Bruder Theo van Gogh überbringen soll. Am Ziel angekommen, erfährt er, dass auch Theo bereits verstorben ist und beschließt, sich auf Spurensuche zu begeben und mehr über van Gogh und sein Leben herauszufinden. Roulin wird langsam in den Bann des Künstlers und seine spannende Lebensgeschichte gezogen, die auch das Publikum nicht mehr loslässt.

Ein Film wie gemalt.
Foto: Universum Spielfilm

Zum Leben erweckte Bilder

Im Laufe des Filmes werden die Werke van Goghs selbst lebendig. Einige der Menschen, die er porträtiert hat, helfen Armand (der selbst auch einem Porträt entstammt) dabei, die Rätsel rund um den Tod ihres „Schöpfers“ zu entschlüsseln. Die spannende Suche nach dem Warum und dem Wie – gekoppelt mit dem einzigartigen Stil des Films –, zieht die Zuseher in die Welt des Künstlers und lässt sie selbst nach Ende des Films nicht mehr los.

Play / Vision