Lautsprecher-ABC: Frequenzbereiche erklärt

Die Frequenz von Schall bestimmt die wahrgenommene Tonhöhe. Niedrige Frequenzen hören sich tief an, hohe Frequenzen produzieren hohe Töne. Um das Heimkino sound-technisch perfekt auszustatten, sollte man die Grundlagen der Frequenzbereiche kennen.

Die kleine Audiokunde fürs Heimkino.
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Die menschliche Stimme

Wer Filme mit viel Dialog in bestem Maße genießen will, sollte dafür sorgen, dass das Soundsystem für die dafür relevanten Frequenzbereiche geeignet ist. Die Grundtöne menschlicher Stimme befindet sich in etwa im Oberbass-Bereich (männliche Stimmen) bzw. im Grundtonbereich (weibliche Stimmen). Die Frequenzen lassen sich nicht auf das Hertz genau bestimmen, grob eingeteilt liegen diese Töne allerdings meist zwischen 100 und 400 Hertz. Ebenso wichtig sind auch die Frequenzen zwischen 2.000 und 6.000 Hertz. Hier entstehen jene Obertöne der menschlichen Stimme, welche es uns erlauben diese korrekt zuzuordnen. Achtung: Hier befinden sich auch die Zischlaute wie das „s“ – wird dieser Frequenzbereich zu stark betont, kann dies störend und irritierend wirken.

Die Grundtöne der menschlichen Stimme befinden Sich im Bereich 100 bis 400 Hertz.
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Tiefe Bässe

Die tiefsten, noch hörbaren Frequenzen findet man im Tiefbass- (ca. 20-40 Hz) und mittleren Bass-Bereich (ca. 40-100 Hz). Es gibt nicht viele Instrumente oder Stimmen, die in den Tiefbass vordringen können. Im mittleren Bass-Bereich findet man die tiefsten Grundtöne von Instrumenten wie der Gitarre oder des Cellos. Dies sind die Frequenzbereiche die man – bei ausreichender Lautstärke – nicht nur hört, sondern auch spürt. Die meisten Bass-Boxen haben im mittleren Bass-Bereich ihre Resonanzfrequenz, die dafür sorgt, dass die tiefen Töne noch imposanter wirken.

Tiefe Bässe hört man nicht nur, man spürt sie auch.
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Der sensibelste Bereich

Im Bereich der unteren Höhen ist das menschliche Gehör am empfindlichsten. In dieser Frequenzspanne (2.000 – 3.500 Hz) nehmen wir Fehler im Audio-Setup besonders schnell wahr. Auf diesen Bereich sollte also besonderes Augenmerk gerichtet werden. In den unteren Höhen liegen Toneigenschaften, die uns helfen, Klangfarben von Instrumenten oder menschlichen Stimmen zu bestimmen und zuzuordnen.

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